Warzen bei Kindern

Warzen bei Kindern

Warzen bei Kindern

Ein kleiner Punkt am Fuß oder an der Hand und lästig… Hattest Du schon mal eine Warze? Jetzt wo es so heiß ist, und alle ins Schwimmbad rennen, könnte es auch deinem Kind passieren, sich anzustecken. Als Kind hatte ich ständig damit zu kämpfen. Ich war ständig beim Arzt, zum rausschneiden… zum vereisen… um wieder eine neue Salbe, ein neues Pflaster oder sonst was zu bekommen um die Warzen loszuwerden. Eine total lästige Sache war es damals… Heute weiß ich, dass die Kindernaturheilkunde andere Möglichkeiten hat. In diesem Artikel geht es um die Warzen an sich, warum sie entstehen, wie und ob man vorbeugen kann und vor allem wie man sie wieder loswerden kann.

Was sind Warzen überhaupt?

Eine Warze ist eine gutartige Hautveränderung. Also erstmal nichts Schlimmes! Warzen sind in der Regel 3-5mm große Wucherungen, die sehr häufig auftreten. Die Oberfläche der Warze zeigt eine unregelmäßige Oberfläche. Eine Warze kann alleine auftreten, aber auch mehrere Warzen können zusammen, wie in einer Gruppe entstehen und sichtbar werden. Warzen entstehen durch Viren. Verschiedene Arten des humanen Papillomavirus, sind für diese Hautveränderung verantwortlich. Meistens begegnen uns diese Viren im indirekten Kontakt, zum Beispiel über den Boden im Schwimmbad oder im direkten Kontakt von Mensch zu Mensch. Warzen an sich sind lästig aber keinesfalls gefährlich. Es handelt sich um eine harmlose Hautveränderung.

Wo können Warzen auftreten?

Betroffene Hautstellen können sein: Hände, Füße oder auch an den Knien. Besonders anfällig ist eine Haut, die ständig feucht ist oder verletzt ist. Dadurch wird die natürliche Barrierefunktion der Haut gestört, und die Viren können ungehindert eindringen. Kinder mit einer allgemeinen Abwehrschwäche sind ebenfalls anfällig sich anzustecken.

Besonderheiten bei Warzen:

Warzen sind in der Regel schmerzfrei. Unter den Füßen können Warzen ein für ein unangenehmes Druckgefühl sorgen. Warzen können Bluten, wenn sie durch mechanische Reizungen aufgerissen werden.

Verschiedene Warzen:

– Normale Warze: vor allem an den Fingern und Zehen. Hierbei handelt es sich um eine raue und größer werdende Hautveränderung. Die Warze hat dabei die normale Hautfarbe und verursacht keine Schmerzen.

– Dellwarzen: hautfarbig und rundlich – den Namen trägt sie, da in der Mitte der Warze eine Delle charakteristisch ist. Dellwarzen kommen häufig an Hals, Gesicht oder Oberkörper vor. Sie werden durch eine Art Pockenvirus hervorgerufen. Das in den Dellwarzen enthaltene Sekret, welches bei Druck herauskommt, ist ansteckend. Bei Kinder mit Neurodermitis konnte eine Neigung zu Dellwarzen beobachtet werden. Dellwarzen heilen von alleine ab. Der Heilungsprozess kann bis zu 6 Monate dauern.

– Fußwarze: weißliche, raue, flache Knoten. In der Regel sind diese Knoten von Hornhaut umgeben und bei Druck können diese auch schmerzhaft sein.

– Flachwarzen: kleine, runde Knötchen welche im Gesicht vorkommen und schmerzlos sind.

– Feigwarzen: im Intimbereich, bei Kindern selten, da sie durch sexuellen Kontakt übertragen werden.

In der Regel heilen Warzen von alleine ab, das kann jedoch mehrere Wochen, Monate und manchmal auch Jahre dauern. Wenn Du dennoch etwas unternehmen möchtest, dann kannst Du deinem Kind mit folgenden Dingen helfen:

– Zwiebel: eine Scheibe auf die Warze legen und mit einem Pflaster fixieren. Am besten über Nacht anwenden.

– Knoblauch: eine Scheibe auf die Warze legen und mit einem Pflaster fixieren. Am besten über Nacht anwenden.

– Schölkraut: der frische milchige Pflanzensaft wird 2 mal täglich direkt auf die Warze aufgetragen werden, und sollte solange aufgetragen werden bis die Warze vollständig verschwunden ist.

– Lebensbaum/ Thuja: als Tinktur äußerlich auf die Warze auftragen. Ist in der Apotheke erhältlich.

– Löwenzahn: den Saft aus dem Stängel direkt auf die Warze auftragen.

– Teebaumöl: direkt einen Tropfen auf die Warze auftragen.

– Ringelblume: auch hier hilft es direkt den frischen Pflanzensaft auf die Warze zu geben, bis die Warze völlig verschwunden ist.

– Frisch gepressten Zitronensaft: 2mal täglich mit einem Wattestäbchen auf die Warze auftragen.

– Apfelessig mit Lavendelöl mischen und 2mal täglich auf die Warze auftragen.

– Propolis kann ebenfalls auf der Warze angewendet werden. Es hat eine antivirale Wirkung.

– Rizinusöl: ebenfalls direkt auf die Warze aufgetragen, hat sich als wirksam erwiesen.

– Salbe aus Wismut und Stibium: in der Apotheke erhältlich und sollte je nach abheilen der Warze 1-3 Monate aufgetragen werden.

– Sonnenhut/ Ecchinacea: solltest Du deinem Kind, bei Verdacht auf eine Immunschwäche, geben um sein Immunsystem zusätzlich zu stärken.

Vorbeugen:

Es lässt sich natürlich nie zu 100% vermeiden, dass dein Kind sich an den Warzenverursachenden Viren ansteckt, trotzdem kannst Du ein paar Dinge beachten um das Risiko zu minimieren:

– Stärke das Immunsystem deines Kindes, dazu habe ich dir einen Blogartikel verlinkt.

– Zusätzlich können Kalt-Warm Güsse um das Immunsystem stärken.

– Nach dem Baden und Duschen die Haut gründlich abtrocken, bei einer feuchte Haut ist die natürliche Barrierefunktion geschwächt.

– In Schwimmbädern am besten Badeschuhen anziehen um den direkten Kontakt zu meiden

– Eine gute Hygiene kann zusätzlich helfen, das Ansteckungsrisiko zu verringern. Was aber nicht heißt, dass die Hygiene deiner Kinder nicht ausreichend ist, wenn sie sich dennoch angesteckt haben.

Kleine Anmerkung zum Schluss:

Zum Arzt musst Du mit deinem Kind in der Regel nicht gehen, wenn es eine Warze hat, da Warzen an sich selber abheilen und Du gegen die Viren ja auch erstmal nichts unternehmen kannst. Sollte eine Warze nach langer Zeit (lang ist hier 2 Jahre) – ja richtig gelesen, 2 Jahre, da der selbstregulierte Heilungsprozess mehrere Wochen, Monate oder eben auch mal ein Jahr dauern kann. Immer zum Arzt gehen solltest Du mit deinem Kind, wenn die Warzen dein Kind stark stören, oder wenn Dellwarzen sich stark vermehren, oder die Warzen stark schmerzen.

Ich hoffe dir haben meine Tipps gefallen. Ich freue mich, wenn Du meinen Blog auch deinen Freunden empfiehlst und wenn du meinen Newsletter abonnierst. Gerne lade ich dich auch in meine Facebookgruppe ein, wo Du mir jederzeit deine Fragen stellen kannst. Du möchtest noch mehr aus der Kindernaturheilkunde lernen? Dann empfehle ich dir gerne meine Bücher, und Online Kurse, schau dich unter meinen Angeboten um. Folge mir auch auf SoundCloud und YouTube sowie Facebook.

Bei Fragen, Anregungen oder Verbesserungsideen schreib mir gerne eine Mail.

Bleib gesund!

Deine Isabel

Insektenstichen & Zeckenbissen

Insektenstichen & Zeckenbissen

Erste Hilfe bei Insektenstichen und Zeckenbissen:

Kaum ist es warm, summen sie überall herum… INSEKTEN… Wir kennen es alle, Mückenstiche sind lästig, und keiner will von Bienen oder Wespen gestochen werden. Doch das sind nicht die einzigen Tierchen, die uns im Sommer begegnen. Da sind auch noch die allseits gefürchteten Zecken. Ich zeige dir in diesem Artikel, was es zu beachten gibt und wie man vorbeugen kann. Und wenn die Insekten dann doch mal zugeschnappt haben, erfährst Du in diesem Artikel meine Erste Hilfe Tipps aus der Kindernaturheilkunde.

Mückenstich

Kaum ist es draußen wärmer, begegnen uns diese ungebetenen Blutsauger immer häufiger. Die Mücken! Sie stechen uns und diese Stiche können durch ihren Juckreiz sehr lästig sein. In der Regel sind Mückenstiche ungefährlich. Der quälende Juckreiz entsteht durch den Speichel der weiblichen Mücken, den diese in die Haut geben wenn sie zustechen und unser Blut trinken. Die im Speichel enthaltenen Proteine sorgen in unserem Körper für eine Histaminausschüttung, welche für den Juckreiz, die Schwellung und Rötung verantwortlich ist. Sollte sich ein Mückenstich bei deinem Kind entzünden, suche bitte umgehend den Kinderarzt auf. Mücken lieben den Geruch von Schweiß und werden von ihm angezogen.

Maßnahmen um Mücken abzuwehren:

  • Regelmäßiges waschen und duschen hilft den Schweiß abzuwaschen, der Mücken gerne anlockt
  • Ätherische Öle (auf die Verdünnung bei kleinen Kindern achten und bei Babys nur nach sorgfältiger Prüfung verwenden) folgende Duftstoffe halten Mücken fern: Lavendel, Citronella, Salbei, Bergamotte. Diese Öle kannst du in einer Duftlampe verdunsten lassen, dann geht es auch bei kleinen Kindern, ohne ihre Haut zu reizen.
  • Du kannst ein selbstgemachtes Anti-Mücken-Spray verwenden: dazu Hamameliswasser und einzelne ätherische Öle vermischen wie z.B.: Teebaumöl, Lemongras, Pfefferminz, Citronella, Zeder, Nelken, Eukalyptus, Geranium, Lavendel und Rosmarin
  • Langärmlige helle Kleidung hindert die Mücken am Stechen, weil die Haut schlichtweg nicht frei liegt
  • Ein Moskitonetz über dem Kinderbett oder auch Kinderwagen hält die ungebetenen Gäste ebenfalls fern
  • Für Kinder ab 2Jahren kann auch ein ökologisches Insektenabwehrspray genutzt werden
  • Ich selber habe meine Kinder mit einer eigenen Mischung, aus Kokosöl und einem Tropfen Lavendel und Citronella, eingerieben und somit Mücken abgewehrt

Maßnahmen gegen Mückenstiche:

Wenn sich die Mücken nun aber doch nicht haben abwehren lassen, können folgende Maßnahmen helfen:

  • Den Stich kühlen
  • Lege eine frisch aufgeschnittene Zwiebel auf den Stich. Die Zwiebelsäfte wirken desinfizierend und mildern den Juckreiz
  • Aloe Vera Gel lindert den Juckreiz
  • Honig kühlt und verhindert, dass sich der Stich durch Bakterien entzündet
  • Retterspitz kühlt und wirkt ebenfalls abschwellend und entzündungshemmend
  • Kompressen mit Essig haben sich auch als wirksam erwiesen
  • Das mama natura Insectolin Gel kann schon ab Geburt bei Babys verwendet werden und lindert den Juckreiz und kühlt
  • Homöopathisch kannst Du dein Kind ebenfalls begleiten, dazu suche bitte einen Heilpraktiker auf, der dann das passende Homöopathikum heraussucht

Wenn der Stich stark anschwillt, eine starke Rötung oder anderweitig auffällig ist, suche bitte umgehend einen Kinderarzt auf. Ein Stich ist meist harmlos, kann sich aber auch entzünden oder eine allergische Reaktion hervorrufen.

Bremsenstich

Auch hier greifen die Maßnahmen wie beim Mückenstich, die Bremsenstiche sind meist größer und können auch sehr stark jucken. Ggf. den Arzt aufsuchen und ein Medikament wie Fenestilgel oder andere Antihistaminsalben können da notwendig werden.

Bienenstich & Wespenstich

Wenn eine Biene oder eine Wespe dein Kind sticht, kommt es wie bei den schon beschriebenen Insektenstichen zu einer Rötung, Schwellung und zu Juckreiz. Bei einem Bienenstich muss der Stachel sofort entfernt werden. Dazu kannst Du eine Pinzette, eine Nadel nutzen oder mit einer Messerspitze den Stachel aushebeln. Sei dabei vorsichtig, um den Stachel nicht tiefer in die Haut zu schieben und Verletzungen zu vermeiden. Anschließend kannst du den Stich desinfizieren und kühlen. Sollte dein Kind im Mund oder Rachen gestochen worden sein, gib deinem Kind sofort kalte Getränke, oder lass es einen Eiswürfel lutschen. Sobald du seltsame Atemgeräusche oder Atemnot bei deinem Kind bemerkst, rufe bitte den Notarzt! Die Schleimhäute können durch das Gift anschwellen und dein Kind am atmen hindern.

Weitere Maßnahmen:

  • Eine frische aufgeschnittene Zwiebel auf den Stich legen
  • Kühlen
  • Feuchte Umschläge mit Spitzwegerich oder verdünntem Brennessel-Arnika-Extrakt
  • Arnikatinktur auf den Stich geben
  • Heilerdeauflagen
  • Infizierte Stiche können mit Calendula Essenz versorgt erden
  • Auflagen mit Kieselerde wirken heilungsfördernd und entzündungshemmend
  • Homöopathisch kannst Du dein Kind ebenfalls begleiten, dazu suche bitte einen Heilpraktiker auf, der dann das passende Homöopathikum heraussucht

Zecken

Die Zecken sind blutsaugende Parasiten. Während sie sich in die Haut eingraben, sondern sie ein Sekret ab. Prinzipiell können Zecken Krankheiten übertragen, die Borreliose und die FSME können von Zeckenbissen hervorgerufen werden. Aber nicht jeder Zeckenbiss macht krank. Sollte dein Kind nach einem Zeckenbiss auffällig sein, suche bitte umgehend einen Arzt auf.

Wenn dein Kind von einer Zecke gebissen wurde, ist es wichtig sie behutsam und vollständig zu entfernen. Dazu kannst du eine spezielle Zeckenzange oder eine Zeckenkarte nutzen, beides bekommst Du in der Apotheke und sollte immer in deiner kleinen Notfalltasche vorhanden sein. Wenn du die Zecke entfernt hast, desinfiziere den Stich. Bitte KEIN Öl, Nagellack, Alkohol oder Vaseline auf die Zecke geben wenn diese noch in deinem Kind steckt!!! Das versetzt die Zecke in Stress und sie sondert noch mehr Speichel in den Körper deines Kindes aus und das wollen wir ja vermeiden! Wenn die Zecke entfernt ist und die Stelle desinfiziert ist, beobachte sie noch für 3 Wochen. Eine kleine Rötung um die Bissstelle ist normal, sobald die Rötung zunimmt solltest Du mit deinem Kind einen Kinderarzt aufsuchen.

Vorbeugend ist es ratsam langärmelige helle Kleidung zu tragen, aber das hält die Zecken natürlich nicht 100%tig ab. Es gibt auch Körpersprays die Zecken abwehren. Auch Zecken lassen sich von Extrakten aus Citronella, Teebaum, Lavendel, Geranien, Zedern, Nelken, Eukalyptus, Basilikum, Thymian, Knoblauch und Pfefferminze abwehren. Kokosfett-, Caprin- und Laurinsäure halten Zecken ebenfalls davon ab zuzubeißen. Auch Schwarzkümmelöl kann Zecken abwehren.

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Deine Isabel

Sonnenstich & Hitzeschlag

Sonnenstich & Hitzeschlag

Erste Hilfe bei Sonnenstich & Hitzeschlag

Sommer, Sonne, Sonnenschein, Hitze… Wir kennen es alle, man kann sich nicht immer im Schatten aufhalten und auch im Schatten ist es oft sehr heiß. Babys und kleine Kinder muss man besonders schützen. Heute fasse ich für dich das wichtigste zum Thema Sonnenstich und Hitzeschlag zusammen, Außerdem gebe ich dir noch hilfreiche Tipps für heiße Tage.

Sonnenstich

Um einen Sonnenstich zu vermeiden, ist es am besten möglichst immer im Schatten zu sein. Da das aber nicht immer möglich ist, schütze den Kopf deines Kindes bitte in der Sonne immer mit einem Hut oder einer Sonnenmütze. Auch da gibt es UV-Varianten oder eben einfache Mützen aus Baumwolle.

Zum Sonnenstich kommt es, wenn intensive Sonnenstrahlen auf den ungeschützten Kopf des Kindes einwirken. Durch die massive Hitzeeinwirkung werden die Hirnhäute des Kindes gereizt. Diese Reizung führt zur Bildung eines Hirnödems, welches zu Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, Ohnmacht und Fieber führt.

Ein Sonnenstich fällt auf, wenn der Kopf des Kindes sehr heiß ist, das Herz schneller schlägt als gewöhnlich und die zuvor genannten Symptome auftreten.

Maßnahmen bei Sonnenstich:

  • Sonneneinwirkung umgehend beenden und vorerst vermeiden, am besten das Kind in einen kühlen Raum bringen
  • Kühle den Kopf mit kühlen Tüchern
  • Den Oberkörper hochlagern
  • Für ausreichend Flüssigkeit sorgen und kühle Getränke anbieten
  • Wenn dein Kind über Schwindel, Kopfschmerzen klagt oder ohnmächtig ist, dann ist ärztliche Hilfe sofort hinzuzuziehen
  • Homöopathisch kannst Du dein Kind ebenfalls begleiten, dazu suche bitte einen Heilpraktiker auf, der dann das passende Homöopathikum heraussucht

Hitzeschlag

Bei einem Hitzeschlag bewirkt der Wärmeanstieg im Körper eine erhöhte Körperkerntemperatur. Durch diesen Temperaturanstieg gerät der Kreislauf aus dem Gleichgewicht. Die Maßnahmen sind dieselben wie bei einem Sonnenstich.

Allgemeine Tipps bei Hitze

  • Kinderwagen nicht in der Sonne stehen lassen -> Überhitzungsgefahr durch einen Wärmestau
  • Bitte lass dein Kind NIE alleine Im Auto! Die Temperatur steigt durch die Sonneneinwirkung rasend schnell an und es besteht akute Überhitzungsgefahr und somit auch die Gefahr, dass das Kind einen Hitzestau erleiden kann.
  • Achte darauf, dass dein Kind möglichst oft im Schatten spielt
  • Biete deinem Kind immer wieder etwas zu trinken an, durch ausreichend Flüssigkeit kann der Körper die Temperatur besser regulieren und einer Austrocknung oder Überhitzung kann entgegengewirkt werden
  • Ziehe deinem Kind luftige Kleidung aus Naturmaterialien an
  • Du kannst dein Baby mit einem feucht kühlen Waschlappen spielen lassen und deine Kinder auch gerne mit Wasser spielen lassen, somit nutzt man den Effekt der Verdunstungskühle und wirkt einer Überhitzung ebenfalls entgegen
  • Babys die gestillt werden benötigen KEIN zusätzliches Wasser, häufiges anlegen reicht um die Flüssigkeitszufuhr sicherzustellen. Erst ab Beikostgabe ist Wasser nötig

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Deine Isabel

Sonnenschutz

Sonnenschutz

Sonnenschutz & Sonnenbrand für Babys und Klein- Kinder:

Ich habe schon mitbekommen, dass es Diskussionen gibt, ob man Sonnencreme nutzen soll oder nicht. Es gibt Verfechter, die überzeugt sind, dass das Nutzen von Sonnencreme schädlich ist für die Haut und Vitamin D Bildung. Ich persönlich bin schon der Meinung, dass man gerade die Haut von Kleinkindern, Kindern und vor allem von Babys, vor Sonnenlicht schützen sollte. Am besten hält man sich mit Babys und Kleinkindern generell im Schatten auf.

Da es sich aber nicht immer vermeiden lässt, dass die Kinder auch mal der Sonne ausgesetzte sind, empfehle ich definitiv einen Sonnenschutz aufzutragen, und UV-Kleidung zu nutzen. Wenn man keine UV-Kleidung nutzen möchte, eignet sich am besten helle und langärmlige Baumwollkleidung. So schützt Du die Haut deines Kindes schon mal vor den UV-Strahlen.

Babys, die im Kinderwagen liegen, können neben dem Kinderwagendach zusätzlich mit einem kleinen Kinderwagenschirm oder einem Sonnensegel geschützt werden.

Am besten vermeidest Du es, in der Mittagssonne mit deinen Kindern draußen zu sein. Die beste Zeit im Sommer ist der Morgen und späte Nachmittag, dann ist die UV Strahlung nicht mehr so intensiv, wie am Mittag, wenn die Sonne am höchsten steht.

Nun zu meiner Empfehlung zum Thema Sonnencreme. Ich persönlich vermeide wann immer es geht Chemie auf der Haut meiner Kinder und auch auf meiner Haut. Aber auch ich neige dazu, schnell einen Sonnenbrand zu bekommen, also ganz ohne Creme geht es für mich auch nicht. Die Kinderhaut ist um ein vielfaches Sonnenempfindlicher als die von uns Erwachsenen und die Hautfläche im Bezug auf den kleinen Körper ist viel größer, als bei uns Erwachsenen. Das kann dazu führen, dass Kinder schnell zu viel Sonne auf die Haut einwirken kann. Je seltener man im Kindesalter einen Sonnenbrand bekommt, desto niedriger ist die Gefahr im Alter an Hautkrebs zu erkranken.

Ich habe sehr gute Erfahrungen mit einer mineralischen Sonnencreme gemacht. Da spielt die Marke weniger eine Rolle. Wichtig bei der Auswahl ist, dass man eine mineralische Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor wählt, und möglichst eine die ökologisch von den Zusatzstoffen unbedenklich ist. Es gibt spezielle Cremes für Babyhaut.

Was ist das Besondere an mineralischen Sonnencremes? 

 Mineralische Sonnencremes wirken mechanisch. Durch Mikropigmente wie Titanoxid und Zinkoxid, die wie kleine Spiegel wirken, werden die Sonnenstrahlen reflektiert oder gestreut. Durch diese Reflektion können die UV-Strahlen nicht in die tieferen Hautschichten eindringen. Bei entsprechender Schichtdicke lässt sich so die UV-Strahlung ziemlich gut abblocken. Der einzige Nachteil von mineralischen Sonnencremes ist, dass sie einen weißen Film auf der Haut hinterlassen. Um diesen „Weißeffekt“ zu minimieren, werden manchen Cremes Nanopartikel zugesetzt. Die gesundheitliche Unbedenklichkeit der Nanopartikel wird von den Experten noch heiß diskutiert. Ich persönlich empfehle daher eine mineralische Sonnencreme ohne Nanopartikel. Dann ist das Kind zwar weißlich, aber weniger Chemie auf der Haut.

Sonnenbrand

Wenn die Haut deines Kindes eine Überdosis UV-A und B Strahlen auf der Haut abbekommen hat, kann dies zu entzündlichen Reizungen kommen. Die Haut wird rot, ist heiß, juckt, spannt und schmerzt. In schweren Fällen können sich auch wie bei jeder anderen Verbrennung Blasen bilden. Schwere Verläufe von Sonnenbrand können auch mit Fieber einher gehen.

Maßnahmen bei Sonnenbrand:

  • Die betroffenen Hautstellen kühlen, mit kühlen Tüchern
  • Biete deinem Kind viel Flüssigkeit an, da durch den Sonnenbrand, wie bei anderen Verbrennungen auch, der Flüssigkeitsbedarf erhöht ist
  • Umschläge mit verdünnter Calendula Essenz kühlen und fördern die Wundheilung
  • Feuchte Auflagen mit Kamillentee kühlen und wirken entzündungshemmend und schmerzlindernd. Die Auflagen müssen gewechselt werden, sobald sie warm geworden sind um einen Hitzestau zu vermeiden
  • Ein altbewährtes Mittel sind auch die Quarkauflagen. Dazu gekühlten Quark auf ein Baumwolltuch geben und dieses Baumwolltuch dann auf die Haut legen
  • Auflagen mit Labkraut kühlen ebenfalls
  • Über Nacht kann auch Johanniskraut auf die Haut aufgetragen werden, es wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd
  • Aloe Vera Gel kühlt und fördert die Wundheilung
  • Außerdem ist die Brandessenz von Wala oder Combudoron Gel von Weleda empfehlenswert
  • After-Sun-Lotion versorgt die Haut im weiteren Verkauf mit Feuchtigkeit und pflegt sie
  • Homöopathisch kannst Du dein Kind ebenfalls begleiten, dazu suche bitte einen Heilpraktiker auf, der dann das passende Homöopathikum heraussucht

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Deine Isabel

Wie kannst Du das Immunsystem deines Kindes Stärken?

Wie kannst Du das Immunsystem deines Kindes Stärken?

Das Immunsystem – ein Wort was Du sicher schon öfters gehört hast. Was genau ist denn dieses Immunsystem? Wo befindet es sich und was kannst Du tun, damit dein Kind ein starkes Immunsystem bekommt? Darum soll es in diesem Beitrag gehen.

Das Wort Immun kommt aus dem lateinischen. Es wird von dem Wort immunis abgeleitet, was so viel wie „frei sein/ rein sein/ unempfänglich“ bedeutet. Die Wissenschaft ist noch nicht völlig klar wie die einzelnen Prozesse des Immunsystem funktionieren und die Immunologie (Lehre über das Immunsystem) ist auch noch nicht so alt. Viele komplexe Prozesse konnten dank der modernen Technik erforscht werden. Doch genug dazu, was ist denn jetzt dieses Immunsystem konkret? Wenn wir über das Immunsystem sprechen, meinen wir damit ein Zusammenspiel aus mehreren Faktoren. Das Immunsystem ist kein Organ, sondern ein komplexes System in unserem Körper. Zellen, Botenstoffe, Nerven und Gewebe sind miteinander verbunden und geben ein komplexes Ganze, welches sich als unser Immun- und Abwehrsystem darstellt. Dieses System bildet die Barriere gegen Bakterien und Viren und möchte verhindern, dass krankmachende Erreger in unseren Körper gelangen. Sollten sie aber in unseren Körper gelangt sein, dann wird das Abwehrsystem aktiviert und der Körper versucht über das Immunsystem die Erreger zu beseitigen, damit der Körper gesund bleiben kann. Wenn ein Erreger in den Körper gelangt, bildet der Körper die sogenannten Antikörper um die Erreger unschädlich zu machen. Es gibt zwei Abwehrmechanismen, dass zu erklären würde dich vermutlich nicht brennend interessieren. Ich denke es ist für dich viel spannender zu erfahren wie du das Immunsystem deines Kindes stärken kannst, und darauf konzentrieren wir uns jetzt.

Womit kannst du das Immunsystem deines Kindes stärken?

1. Viel Bewegung an der frischen Luft
Gehe möglichst jeden Tag mit deinem Kind eine Runde an die frische Luft und lass dein Kind an der frischen Luft toben. Ja, auch im Winter. 1-2 Stunden täglich sind da schon sehr effektiv. Frische Luft und Bewegung stärken das Immunsystem.

2. Gesunde und ausgewogene frische Ernährung
Viel Obst und Gemüse versorgen dein Kind mit wertvollen Vitaminen, Mineralien und Nährstoffen, die dem Körper helfen das Immunsystem aktiv und stark zu halten.
Vitamine können gut über Obst und Gemüse aufgenommen werden. Karotten und Paprika enthalten zum Beispiel viel Vitamin A und E, Zitrusfrüchte vorwiegend Vitamin C. Die B-Vitamine können über eiweißhaltige Lebensmittel wie Milch, Käse oder Joghurt aufgenommen werden, aber auch mit Fleisch und Vollkornprodukten. Neben den Vitaminen sind auch Nährstoffe wie Eisen, Zink, Jod und das Spurenelement Selen essenziell, um die Abwehr zu aktivieren.

3. Heilpflanzen
Immunstärkend wirken: Sonnenhut (Echinacea) und Pelargonienwurzel. Da gibt es Fertigpräparate für Kinder. Je nach Fertigpräparat achte bitte darauf, dass es auch für dein Kind im richtigen Alter zugelassen ist. Holunderbeerensaft stärkt ebenfalls das Immunsystem.

4. Darmflora
Darmbakterien sind sehr wichtig für eine gute Immunabwehr. Um die Darmflora zu stärken kannst du deinem Kind Präparate mit probiotischen Keimen wie Bifidobakterien und Laktobazillen geben. Da gibt es unterschiedliche Fertigpräparate.

5. Schüßler Salze (dazu lass dich bitte von einem Heilpraktiker beraten)

6. Homöopathie (dazu lass dich bitte von einem Heilpraktiker beraten)

Um das Immunsystem deines Kindes stark zu halten vermeide: Stress, ungesunde Ernährung, zu wenig Bewegung und Schlafmangel.

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Deine Isabel

Hautpflege in der Kindernaturheilkunde

Hautpflege in der Kindernaturheilkunde

Nach dem es in den letzten zwei Blogbeiträgen um die Neurodermitis und Windeldermatitis ging, möchte ich heute über die Hautpflege im Allgemeinen schreiben. Was gibt es bei der Hautpflege zu beachten? Worauf achte ich selber als Mama und auf Naturheilkunde spezialisierte Kinderkrankenschwester? Was solltest Du meiden und welche Schätze hat die Natur für unsere Haut? Das erfährst Du in diesem Blogbeitrag.

 

Lass uns zu beginn einen kurzen Exkurs in die Biologie machen.

Die Haut ist ein sehr großes und wichtiges Organ. Sie besteht aus verschiedenen Schichten. Die Haut bildet die Grenze vom Inneren und Äußeren unseres Körpers. Eine wichtige Aufgabe der Haut ist es, den Körper vor Wärmeverlust zu schützen und Sinnesreize aufzunehmen. Eine weitere sehr wichtige Aufgabe der Haut ist es, den Körper vor äußeren Reizen zu schützen, also z.B. der Schutz vor Viren und Bakterien, die in die Haut eindringen und den Organismus krank machen können. Die Haut verhindert unter anderem auch, dass der Körper Flüssigkeit verliert. Wie Du siehst, ist die Haut ein sehr wertvolles Organ und die Aufgaben sehr vielseitig und wichtig für einen gesunden Organismus. Die Haut benötigt also eine optimale Pflege um ihre Eigenschaften zu erhalten.

 

Der pH-Wert

Damit die Haut ihrer natürlichen Funktion nachkommen kann, ist es wichtig, zu wissen, dass die Haut einen natürlichen pH-Wert hat und diesen benötigt um physiologisch zu funktionieren. Der natürliche pH-Wert der Haut befindet sich zwischen 4,1- 5,8 und ist somit leicht sauer. Dieser pH-Wert entsteht durch das Zusammenspiel von Schweißproduktion und Talgproduktion der entsprechenden Drüsen auf der Haut. Wasser aus unseren Wasserleitungen hat einen pH-Wert von 7,0- 8,5 und ist somit neutral bis schwach alkalisch. Ein entscheidender Faktor, bei der Auswahl von Pflegeprodukten, sollte immer der Blick auf den pH-Wert sein. Wenn auf einem Produkt steht, dass es „hautneutral“ ist, dann ist damit gemeint, dass der pH-Wert dem der Haut (4,1- 5,8) entspricht.

 

Anhand der Haut lässt sich einiges beobachten und feststellen:

Wenn wir die Haut betrachten, können wir mehrere Dinge beobachten und beurteilen. Einmal wäre da die Hautfarbe. Sie kann von blass bis rosig sein. Wenn der Körper krank ist, dann kann man das unteranderem auch an einer veränderten Hautfarbe feststellen, die Hautfarbe kann dann gräulich oder schlimmstenfalls bläulich sein. Die Hautelastizität gibt Hinweis darauf, ob die Haut gut mit Nährstoffen und Mineralien und Flüssigkeit versorgt ist. Genau wie die Hautbeschaffenheit zeigt, ob sie trocken oder feucht ist. Auch das zeigt ob der Körper mit genug Flüssigkeit versorgt ist. Im gesunden Zustand ist die Haut dehnbar, elastisch und kommt ihrer Schutzfunktion nach.

 

Kommen wir nun dazu, was der Haut schadet:

 

Parabene:

Sie haben eine negativ konservierende Wirkung und sind bei der Entstehung von Krebs beteiligt. Außerdem bergen sie ein hohes Allergierisiko in sich.

 

Silikone:

Silikon ist eine Verbindung zwischen Sauerstoff und Silizium. Es lässt die Haut glatt wirken, wobei es sich hier nur um eine optische Erscheinung handelt und die Hautbarriere trotz allem geschädigt wird. Wenn Silikone dauerhaft verwendet werden, verliert die Haut ihre natürliche Schutzfunktion.

 

Emulgatoren:

Sie dienen dazu, dass Fett/öl sich mit Wasser vermischen lässt. Durch die dauerhafte Nutzung, wird die oberste Hautschicht in ihrer Barrierefunktion geschädigt und die wertvollen Fette der Haut ausgewaschen.

 

Synthetische Duftstoffe:

Sind in der Regel in allen herkömmlichen Pflegeprodukten enthalten, und können Allergien auslösen oder begünstigen.

 

Welche Alternativen gibt es?

Am sichersten für die Haut deiner Kinder und auch für deine Haut ist es, wenn ihr auf industriell hergestellte Produkte verzichtet. Wenn du jedoch etwas nutzen möchtest, dann greife zu veganen und als Naturkosmetik ausgezeichnete Produkte. Du kannst alternativ natürlich auch die Pflegeprodukte für deine Familie selber herstellen. Es gibt zahlreiche Rezepte, wie man vegane Pflegeprodukte selber herstellen kann.

 

Hautpflege in der Naturheilkunde:

Eine gute Pflege für die Haut, ist eine Pflege, die die Haut in ihrem natürlichen Prozess unterstützt. Sie stärkt die Barrierefunktion und unterstützt die Regulation der Haut.  Bei der Hautpflege hält man sich am besten an folgendes Sprichwort: „So wenig wie möglich und so viel wie nötig“.

 

Bei Neugeborenen und Säuglingen reicht es, Wasser und ggf. Muttermilch ins Badewasser zur Reinigung der Haut zu nutzen. Cremes sind nicht nötig. Falls die Haut deines Babys sehr trocken ist, kannst du auch eine Creme aus Muttermilch herstellen. Die Muttermilch enthält wertvolle Inhaltsstoffe, die die Haut deines Babys pflegen können.

 

Bei Kleinkindern reicht es, Wasser und ggf. Kokosöl, Olivenöl oder Hanföl zum Badewasser dazu zugeben. Mehr ist nicht notwendig um die Haut zu reinigen und sie in ihrer Barrierefunktion zu unterstützen.

 

Auch im Schulkind- und Jugendlichenalter reicht die Reinigung mit Wasser. Wenn jedoch ein Zusatz gewünscht ist, dann sollte ein Duschöl oder eine Naturseife mit natürlichen Inhaltsstoffen genutzt werden.

 

Zum Baden/ Duschen eignen sich folgende Öle: kaltgepresstes Sesamöl, Mandelöl, Avocadoöl, Olivenöl oder Rosmarinöl. Diese Öle können nach dem Duschen/Baden auf die noch feuchte Haut einmassiert werden. Außerdem eignet sich folgendes zur natürlichen Hautpflege: Hamamelis, Kamille, Lavendel, Aloe Vera, Johanniskraut, Korianderöl, Ringelblume. Im Beitrag über die Neurodermitis hatte ich bereits Linolensäure zur Hautpflege erwähnt. In folgenden Ölen ist sie enthalten und pflegt die Haut wunderbar: Schwarzkümmelöl oder Nachtkerzenöl.

 

Das Duschen und Baden an sich, sollte zeitlich begrenzt werden um die Hautbarriere nicht unnötig zu schwächen oder zu belasten.

 

Weitere Faktoren für eine gesunde Haut:

Sorge für ein seelisches Gleichgewicht. Nicht umsonst heißt es, dass die Haut der Spiegel der Seele ist. Schaffe eine liebevolle und saubere Umgebung, in der deine Kinder sicher und geborgen aufwachsen. Verzichte auf synthetische Stoffe und nutze für die Kleidung deiner Kinder Naturstoffe. Greife lieber zu ökologischem Waschmittel um auch hier die chemische Reizung der Haut zu meiden. Ein gesundes Immunsystem und eine gesunde Ernährung sorgen ebenfalls für eine gesunde Haut.

Ich hoffe ich konnte in der Kürze einen kleinen Einblick über die natürliche Hautpflege geben und dir zeigen, wie Alternativen zu herkömmlichen Pflegeprodukten aussehen können.

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