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Baby | Naturgesund Family
Pseudokrupp – der Schrecken in der Nacht!

Pseudokrupp – der Schrecken in der Nacht!

Hilfe mein Kind bekommt keine Luft! Kennst du den Pseudokrupp?

Meine Kleine hatte einmal nachts plötzlich so einen Pseudokruppanfall. Sie hat bellend gehustet und beim Weinen konnte man hören das sie sehr heiser ist.

Viele Eltern erschrecken sich und rufen den Notarzt. Du bist jedoch nicht hilflos, wenn dein Kind so einen Hustenanfall bekommt.

Was genau ist denn ein Pseudokrupp?

Der Pseudokrupp ist eine Erkrankung der Atemwege genauer gesagt der Schleimhaut im Kehlkopfbereich, dabei können die Stimmbänder auch betroffen sein. Die Schleimhaut ist entzündet und schwillt an, wodurch sich die Atemwege verengen, was dann zu Atemnot und den plötzlichen Hustenanfall auslöst. Pseudokruppanfälle treten häufiger im Herbst und Winter auf, und betreffen meist Säuglingen und Kleinkindern bis zum 5ten Lebensjahr, unsere Tochter hatte ihn um den ersten Geburtstag zum Glück nur einmal. Statistiken sagen, dass Jungs häufiger betroffen sind als Mädchen.

Es gibt unterschiedliche Ursachen: am häufigsten kann ein Atemwegsinfekte oder eine allergische Reaktion einen solchen Hustenanfall auslösen.

Diese Pseudokruppanfälle treten in der Regel nachts und ohne Vorankündigung auf und können auch in der Folgenacht nochmal vorkommen. Typisch für den Pseudokrupp ist der bellende Husten, die Kinder können dabei unter Atemnot leiden und ihr Stimme klingt heiser. Kinder welche Atemnot haben, können zusätzlich in Panik geraten, lass dein Kind also nie allein, sondern bleib an seiner Seite und strahle so gut es geht Sicherheit und Ruhe aus.

Was kannst du tun um nicht direkt den Notarzt rufen zu müssen?

Bei leichten Pseudokruppanfällen, also wenn dein Kind bellend hustet, und heiser klingt aber eine normale Hautfarbe hat, kannst du folgendes machen:

Im Winter einfach warm anziehen und ans offene Fenster stellen oder einen Spaziergang machen. Die kalte Luft lässt die Schleimhäute der Atemwege (beim Pseudokruppanfall besonders die Schleimhäute des Kehlkopfs) abschwellen.

Wenn es draußen warm ist, kannst du dich auch mit deinem Kind vor den offenen Tiefkühler stellen. Hat denselben Effekt wie die kalte Außenluft.

Du kannst dein Kind, wenn vorhanden mit einem Inhalationsgerät mit physiologischer Kochsalzlösung inhalieren lassen.

Früher hat man auch das Einatmen von warmen Wasserdampf empfohlen, da streiten sich aber die Gelehrten ob das wirklich sinnvoll ist. Denn Kälte wirkt logischerweise abschwellend. Bei uns hat das einatmen der kalten Winterluft am offenen Fenster gereicht.

Lass dein Kind dann bei dir schlafen und beobachte es. Die Raumtemperatur sollte um die 18 Grad sein. Und den Oberkörper kannst du erhöhen damit dein Kind besser Luft bekommt.

Wenn du das alles gemacht hast, und es geholfen hat, ist es ausreichend am nächsten Morgen zum Kinderarzt zu gehen. Sollte dein Kind solch einen Anfall haben und dabei bläulich im Gesicht werden, rufe bitte einen Notarzt, dann benötigt dein Kind ein Notfallmedikament damit die Schleimhäute schneller abschwellen. Das ist meistens Cortison als Saft oder Zäpfchen.

Das wichtigste ist Ruhe zu bewahren und deinem Kind Sicherheit zu vermitteln.

Ich hoffe ich konnte dir mit diesem Blogbeitrag den Pseudokrupp etwas näherbringen und bin gespannt auf deine Erfahrungen. Ich freue mich, wenn Du meinen Blog auch deinen Freunden empfiehlst und wenn du meinen Newsletter abonnierst

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Bei Fragen, Anregungen oder Verbesserungsideen schreib mir gerne eine Mail.

Bleib gesund!

Deine Isabel

Hanf für Kinder?

Hanf für Kinder?

Hanf für Kinder

Hanf – die älteste Heilpflanze

Schon ca. 10.000 Jahre v.Chr. wurde von Hanf berichtet. Hanf war der wichtigste Rohstoff für Nahrungsmittel, Medizin und wurde zur Herstellung von Seilen, Stoffen, Papier und ähnlichem genutzt. Ca 2.300 v.Chr. wurde davon berichtet, dass Hanf als Arzneimittel bei Rheuma und Malaria erfolgreich angewendet wurde. In den Schriften von Hildegard von Bingen wird Hanf ebenfalls als Medikament erwähnt. Bis 1920 war Hanf als Arzneimittel in den Apotheken erhältlich, 1924 wurde der Hanf dann unter Drogenkontrolle gestellt und der Anbau wurde verboten.

Leider hat Hanf im 20ten Jahrhundert seine Bedeutung fast verloren. Erst seit 1990 darf in Deutschland wieder legal Nutzhanf angebaut werden und Hanf wird so langsam wieder bedeutungsvoller. In Israel wird seit längerer Zeit Hanf z.B. erfolgreich in der Geriatrie eingesetzt und generell ist die aktuelle Entwicklung zum Thema Hanf sehr spannend.

Wer tiefer in die Geschichte eintauchen möchte, dem empfehle ich mal eigene Recherchen, das würde hier zu weit führen, ist aber ein spannendes Thema.

Unterschiedliche Pflanzen

Je mehr ich von Hanf lese, darüber lerne und recherchiere, desto spannender finde ich diese Pflanze. Wusstest du, dass es eine männliche und eine weibliche Hanfpflanze gibt? Und es gibt sogar doppelgeschlechtliche Pflanzen. Männliche und weibliche Hanfpflanzen produzieren unterschiedliche Blüten, außerdem gibt es zwei unterschiedliche Hanfsorten, welche in Deutschland angebaut werden: Indica und Sativa.

Ein kleiner Ausflug in die Botanik: der männliche Hanfpollen bestäubt die weibliche Pflanze, damit diese Samen produzieren kann. Wird eine weibliche Pflanze nicht bestäubt, dann erhöht sich der THC Gehalt in den Blüten und dann sprechen wir von Cannabisblüten. Männliche Pflanzen haben einen geringeren Gehalt an Cannabinoiden und enthalten das sogenannte Terpen, welches der Aromastoff des Hanfes ist. Weibliche Hanfpflanzen haben einen höheren Cannabinoid- und Terpengehalt. Außerdem gibt es Hanf mit THC Gehalt und Nutzhanf, wo der THC Gehalt sehr gering ist. In Deutschland ist es nur legal Nutzhanf mit geringem THC Gehalt anzubauen, Hanf mit hohem THC Gehalt darf nicht angebaut werden.

What about THC?

TetraHydroCannabidiol – gehört zu den Cannabinoiden, ist aber eine psychoaktive Substanz und hat eine berauschende Wirkung.

In Deutschland sind nur Hanfprodukte/ Hanföle/ CBD-Öle zugelassen, welche einen TCH Gehalt unter 0,2% nicht überschreiten. Mein Tipp: Achte immer auf eine zertifizierte Zulassung und auf den deutlich definierten THC Gehalt achten.

Was sollte man sonst beachten?

CBD Öle sind ja schon ziemlich vielen Menschen bekannt. Was dabei keine oder selten Beachtung findet, ist das dort aus der Hanfpflanze nur das Cannabidiol (CBD) genutzt wird. Eine Hanfpflanze enthält aber über 100 verschiedene Cannabinoide (u.a. CBD, CBG, CBC, CBM usw.). Da sich die Cannabinoide ergänzen und ihre Wirkweisen ganzheitlich noch effektiver ist, als ein isoliertes Cannabinoid, bevorzuge ich immer ein Hanfvollextrakt, bei welchem die ganze Hanfpflanze und alle über 100 Cannabinoide verarbeitet werden.

CBD-Öle und auch Hanfvollextrakte, sowie andere Hanföle sind in Deutschland nur als Nahrungsergänzungsmittel zugelassen.

Es gibt natürlich auch Medizinisches Cannabis, welches allerdings vom Arzt verschrieben werden muss und wegen dem THC Gehalt, dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG) unterliegt.

Es ist bei Hanf leider so, dass es viele rechtliche Dinge zu beachten gibt, wenn man als Hersteller oder Verkäufer über Hanf spricht oder schreibt. Natürlich dürfen keine Heilversprechen gemacht werden und alle Fallbeispiele müssen als „individueller Erfahrungsbericht“ deklariert werden. Hersteller dürfen z.B. keine Angaben zu Wirkungsweisen oder Indikationen für Hanföle oder CBD-Öle machen. Es ist schade, dass so zu erleben, denn Hanf ist die älteste Heilpflanze und in der Antike finden wir viele Hinweise, wozu Hanf genutzt wurde und welche Krankheiten gebessert oder geheilt werden konnten.

Da auch ich nicht zur Zielschreibe der Pharmaindustrie werden möchte, schreibe ich es hier nochmal sehr deutlich auf: Ich gebe hier in diesem Artikel keinerlei Heilversprechen und auch keine Anwendungsempfehlungen. Aber ich möchte auch nicht verschweigen, dass es gesundheitliche Zustände gibt, bei denen positive Erfahrungen vermerkt werden konnte. Einige Fallbeispiele möchte ich einfach erwähnen, damit Eltern ein Bild bekommen, wie vielseitig Hanf genutzt werden kann: Schmerzen (Kopf/ Bauch/ Periodenschmerzen), Migräne, Rückenschmerzen, ADHS, Epilepsie, Alzheimer, Krebs, Fibromyalgie, Insektenstiche, Allergien, Multiple Sklerose, Neurodermitis, Psoriasis, Akne, Rheuma, Spastiken, Asthma, Diabestes, posttraumatische Belastungsstörung, chronische Darmerkrankungen (z.B. Morbus Chron/ Colitis Ulzerosa), Schlaflosigkeit, Erkrankungen des Nervensystem, Übelkeit, Fieber, Wachstumsschmerzen, Erkältungskrankheiten, Unruhe, Reiseübelkeit. Es wird davon ausgegangen, dass bei den hier genannten Erkrankungen Cannabinoide positiv wirken KÖNNEN, ob sie es tun, muss jeder selbst für sich herausfinden.

Ob Cannabinoide für dich und dein Kind das richtige sind, kannst nur du allein entscheiden und dann kannst nur du selbst herausfinden, wie und ob sie bei welchen Beschwerden für euch nützlich sind oder auch nicht. Cannabinoide KÖNNEN: Schmerzen lindern, KÖNNEN eine entzündungshemmende Wirkung haben und KÖNNEN eine antibakterielle Wirkung haben. Ob sie es bei dir und deinem Kind tun, musst du selbst herausfinden. (Diese Formulierungen sind zu meinem Schutz, ich habe eine deutliche Meinung dazu, werde diese aber nicht öffentlich teilen, um hier rechtlich abgesichert zu sein. Ich danke für euer Verständnis).

Ich persönlich nutze Hanf für mich und meine Kinder und habe damit positive Erfahrungen gemacht. Wenn du wissen möchtest, welches Hanfvollextrakt ich nutze und wie ich es verwende, dann schreib mir gerne eine Nachricht und ich tausche mich gerne persönlich darüber aus.

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Deine Isabel

Zahnen und Zahnpflege

Zahnen und Zahnpflege

Was tun bei Zahnen?

Wir kennen es alle, im Laufe des ersten Jahres, werden alle Eltern mit diesem Thema konfrontiert, dem Zahnen. Es gibt Kinder die Zahnen ohne Probleme und andere, die Quälen sich bei jedem Zahn.

Das Zahnen an sich, also wenn ein Zahn durch den Kiefer durchbricht und sich dann durch das Zahnfleisch hinausschiebt, ist sehr schmerzhaft für die Kleinen. Die Kinder können außerdem während dem Zahnen anfälliger für Infekte sein und zu Durchfall, Erkältung oder Fieber neigen. Viele Kinder haben auch ein sehr wundes Gesäß beim Zahnen. Was du bei Durchfall, Erkältung und Fieber machen kannst, findest du unter dem jeweiligen Begriff hier auf meinem Blog schon viele Infos. Zurück zum Zahnen: die Natur hat einiges für uns, was wir nutzen können, um unseren Babys diese Schmerzen erträglich zu machen.

Folgende Möglichkeiten hat die Naturheilkunde:

  • Veilchenwurzel zum Kauen, schafft Linderung. Veilchen wirkt: abschwellend,
    antibakteriell, beruhigend, entzündungshemmend, erweichend, schmerzlindernd.
  • Ein Kühlbeißring kann im Kühlschrank gekühlt werden und lindert dann den Schmerz durchs kühlen.
  • Zahnöl mit Kamille, Lavendel, Nelken, Johanniskraut und Nachtkerzenöl. Dies wird äußerlich angewendet und wirkt bei meinen Kindern sehr effektiv.

Kamille wirkt: antibakteriell, beruhigend, entzündungshemmend & schmerzlindernd.

Nelke wirkt: schmerzstillend und entzündungshemmend.

Johanniskraut wirkt: abschwellend, antibakteriell, beruhigend, entzündungs-hemmend und schmerzstillend.

Nachtkerzenöl wirkt: beruhigend.

  • Osazahngel ist ein rein pflanzliches Zahnungsgel und meinen Kindern konnte ich damit das Zahnen erleichtern. Das Zahngel enthält keine Betäubenden Substanzen, sondern lindert den Schmerz durch: Kamille, Nelke, Salbei, Pfefferminze (<0,1%) und Propolis.

Salbei wirkt: antibakteriell und entzündungshemmend.

Pfefferminze wirkt: antibakteriell, beruhigend, entzündungswidrig, keimtötend und schmerzstillend.

Propolis wirkt: antibakteriell und entzündungshemmend.

 

Und wenn der erste Zahn dann da ist, kommt das spannende Thema:

Zahnpflege

Irgendwann kommt der Punkt, an dem wir uns mit der Zahnpflege unserer Babys beschäftigen müssen. So um den 6ten Lebensmonat, wenn die ersten Zähnchen durchbrechen, solltest du mit der Zahnpflege bei deinem Baby beginnen. Sobald dein Baby sein erstes Zähnchen hat, kannst du eine Babyzahnbürste verwenden um den Zahn, die Zähen zu putzen. Du kannst eine Zahnpasta für Babys verwenden oder aber eine Zahnpasta selbst herstellen. Ich habe für meine Kinder immer etwas Kokosöl und Xylit angerührt und dann auf die Zahnbüste gegeben, beide haben es geliebt. Kokosöl wirkt antibakteriell und antimykotisch (gegen Bakterien und gegen Pilze) und Xylit ist in den meisten ökologischen Zahnpasta vorhanden. Es süßt und pflegt die Zähne. Zahnärzte empfehlen beim Putzen wie folgt vorzugehen: Erst die Kauflächen, dann die Außenflächen und dann die Innenflächen. Viele Eltern fragen sich, ob und wann sie mit dem Baby zum Zahnarzt gehen müssen, wenn das erste Zähnchen da ist. Es reicht im 2ten Lebensjahr das erste Mal zum Zahnarzt zu gehen. Wenn dein Baby zu essen beginnt und du dich für BLW entscheiden solltest, dann ist wie auch bei anderen Beikostformen eine vollwertige Ernährung empfehlenswert. Durch das Kauen werden die Zähne in ihrer Reinigung unterstützt. Längere Pausen zwischen den Mahlzeiten beugt Karies vor, da der PH-Wert im Mund dann auch mal wieder ansteigen kann. (Ein Wechsel zwischen saurem und basischem PH-Wert macht eine gesunde Mundflora aus.)

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Deine Isabel

Was tun bei Masern?

Was tun bei Masern?

Was sind Masern?

Bei den Masern handelt es sich um eine durch Masernviren hervorgerufene Infektionskrankheit. Diese ist hochansteckend und tritt überwiegend bei Kindern auf. Diese Infektionskrankheit äußert sich durch Fieber, einen schlechten Allgemeinzustand und den für Masern typischen Hautausschlag (Masern-Exanthem).

Masern treten im Winter gehäuft auf, können aber ebenso auch vereinzelt im Sommer auftreten. Meistens sind Kleinkinder und Schulkinder betroffen.

Wie kannst Du die Krankheit erkennen?

Zu Beginn der Erkrankung, wenn noch keiner ahnt, dass es Masern sind, kann es sein, dass dein Kind fiebert und Erkältungssymptome zeigt. Es kann ebenfalls durch Lichtscheue auffallen. Zwei Tage nach dem das Fieber begonnen hat, zeigen sich für Masern typische Kopliksche Flecken (weiße Flecken auf der Mundschleimhaut). Wie schon oben erwähnt lassen sich die Masern typischerweise am Masern-Exanthem (Hautausschlag) und Fieber sowie einem verschlechterten Allgemeinzustand erkennen. Die Kinder sind dann schlapp und weinerlich. Der Hautauschlag beginnt im Gesicht und hinter den Ohren und zeigt sich hellrot und punktförmig und kann von starkem Juckreiz begleitet werden. Im Verlauf breitet sich der Ausschlag über den ganzen Körper (Oberkörper, Arme und Beine) aus. Dieser Ausschlag bleibt bis zu sieben Tage und verblasst zunehmend. Eine Masernerkrankung kann durch eine Kehlkopfentzündung und Mittelohrentzündung begleitet werden.

Mögliche Komplikationen:

  • Bei wenigen Kindern kann es zu einer Lungenentzündung kommen.
  • Sehr selten (1 Kind von 5000) erkrankt an einer durch Masernviren hervorgerufenen Masernenzephalitis (Gehirnentzündung). Im Rahmen dieser Gehirnentzündung kann es auch zu Krampfanfällen oder Bewusstseinsstörungen kommen.

Wie steckt man sich an und wie lange ist die Inkubationszeit?

Die Ansteckung mit dem Masernvirus erfolgt über Tröpfcheninfektion. Dieses Virus kann über eine Entfernung von mehreren Metern über die Bindehaut der Augen in den Körper eindringen und nach ca. 8-12Tagen zu einer Masernerkrankung führen. Sobald die ersten unspezifischen Krankheitssymptome auftreten ist das Kind für nicht immune Menschen ansteckend.

Die Ansteckungsgefahr besteht bis zum abklingen des Ausschlags. Ist der Ausschlag komplett verschwunden, ist das Kind auch nicht mehr ansteckend.

Gibt es einen Nestschutz?

Gegen Masern besteht ca. zehn Monate lang Nestschutz für das Baby, wenn die Mutter selber Masern durchgemacht hat. Wenn die Mutter gegen Masern geimpft wurde, hält der Nestschutz nur bis zum ca. sechsten Monat.

Was macht die Schulmedizin?

Da es sich um eine Virusinfektion handelt, beschränkt sich die Schulmedizin bei Masern auf das Senken von Fieber und die Behandlung von evtl. auftretenden Komplikationen. Wenn ein Kind zusätzlich an einer Mittelohrentzündung, Bronchitis oder Lungenentzündung erkrankt, wird das Kind mit Antibiotika behandelt.

Was kann die Naturheilkunde?

Aus naturheilkundlicher Sicht gibt es einiges wie Du dein Kind unterstützen kannst, wenn es an Masern erkrankt. Es gibt einige Maßnahmen, die helfen Komplikationen zu minimieren.

Dazu gehört es, dass Kind möglichst fiebern zu lassen. Denn Fieber ist ein sinnvoller und sehr wertvoller Mechanismus des Körpers um gegen die Viren zu kämpfen.

Weiter kann es sinnvoll sein, den Ausschlag zu fördern, denn ein gut sichtbarer Ausschlag ist wichtig um Komplikationen zu vermeiden. Um den Ausschlag zu fördern kannst Du dein Kind mit Salzwasser abwaschen. Dazu 1 EL Salz auf 1 Liter Wasser auflösen und mit einem gut ausgewrungenen Waschlappen den Körper deines Kindes abwaschen und die Feuchtigkeit verdunsten lassen.

Außerdem ist es zur Komplikationsvermeidung sinnvoll auf Antibiotika zu verzichten. Masern sind wie bereits erwähnt eine Viruserkrankung, und Viren lassen sich von einem Antibiotikum nicht beeindrucken.

Weitere unterstützende Maßnahmen:

  • Bettruhe in einem abgedunkelten Zimmer (viele Kinder sind bei Masern lichtscheu).
  • Bettruhe, damit der Körper sich wirklich auf die Bekämpfung der Viren und den Genesungsprozess konzentrieren kann. Bitte den Arzt um einen Hausbesuch, wenn du den Verdacht hast, dass dein Kind Masern haben könnte.
  • Frische Luft – lüfte das Zimmer deines Kindes regelmäßig, denn genug Sauerstoff fördert die Genesung.
  • Lindenblütentee und Holunderblütentee regen den Stoffwechsel und das Immunsystem an. Diese kann dein Kind so oft es mag trinken.
  • Essen ist zweitranig, trinken hingegen sollte dein Kind reichlich.
  • Unterstützend kann es sinnvoll sein einen erfahrenen Heilpraktiker zu kontaktieren, der dann ggf. auch mit Homöopathie oder Schüßler Salzen den Genesungsprozess unterstützen kann.

Besteht nach der Erkrankung Immunität?

Ja, nach durchlebter Masernerkrankung besteht lebenslange Immunität.

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Deine Isabel

Ringelröteln

Ringelröteln

Was sind Ringelröteln?

Bei Ringelröteln handelt es sich um eine Virusinfektion mit dem Parvo-Virus B 19. Das Virus vermehrt sich in den roten Blutkörperchen, diese werden dabei zerstört. Ringelröteln treten selten auf, können aber bei Schulkindern in kleinen Epidemien auftreten. Meistens verläuft eine Infektion mit Ringelröteln harmlos.

Ringelröteln treten meistens in den Wintermonaten und im Frühling, bis in den Frühsommer auf. Am häufigsten erkranken Kinder im Kindergartenalter.

Wie kannst Du die Krankheit erkennen?

Ringelröteln fallen durch den typischen Ausschlag im Gesicht, an Armen und Beinen auf. Auch bei den Ringelröteln gibt es viele Erkrankungen, die ohne Ausschlag und ohne Symptome verlaufen, trotzdem sind die Kinder anschließend immun und im Krankheitsverkauf auch für andere Kinder ansteckend.

Normalerweise beginnen Ringelröteln mit leichten grippeähnlichen Symptomen. Anschließend beginnt der Ausschlag an den Wangen und nach weiteren 2-4 Tagen tritt der Ausschlag auch an Schultern, Armen und Beinen auf.

Typisches Bild für den Ausschlag ist ein ringelförmiges Aussehen (vergleichbar mit Girlanden). Der Ausschlag kann 1-2 Wochen max.  3 Wochen anhalten. Gelegentlich klagen Kinder auch über Gelenkschmerzen, etwa 10% der Erkrankten bekommen begleitende Gelenkentzündungen.

ACHTUNG FÜR SCHWANGERE: Sollte dein Kind an Ringelröteln erkranken, und du zeitgleich schwanger sein, lass dich bitte ärztlich begleiten. Eine Infektion mit Ringelröteln in der Schwangerschaft kann vor allem während der 10-22 Schwangerschaftswoche zu einer Fehlgeburt oder aber auch zu einer Blutarmut oder einem Wasserkopf bei deinem Ungeborenen führen.

Wie steckt man sich an und wie lange ist die Inkubationszeit?

Die Inkubationszeit beträgt ca. 18 Tage und Kinder sind unmittelbar nach der Ansteckung bis zum Auftreten des Ausschlags bereits ansteckend. Übertragen werden die Parvoviren über Tröpfcheninfektion.

In den ersten vier bis zehn Tagen nach Ansteckung ist die Ansteckungsgefahr am größten, zum Zeitpunkt des Ausschlages besteht hingegen keine Ansteckungsgefahr mehr.

Gibt es einen Nestschutz?

Ja, Babys sind die ersten 6 Monate geschützt.

Was macht die Schulmedizin?

Es erfolgt eine symptomale Behandlung. Bei Gelenkschmerzen werden Schmerzmittel verabreicht, ansonsten werden eben nur die Symptome behandelt.

Was kann die Naturheilkunde?

Am sinnvollsten ist eine ganzheitliche Therapie:

Lass dein Kind viel Bettruhe halten.

Stärke das Immunsystem deines Kindes (z.B. mit Enzymen oder mit Echinacea).

Solange dein Kind mit dem Fieber gut zurechtkommt, ist es am besten das Kind fiebern zu lassen. Wie schon mehrmals erwähnt aktiviert Fieber die Selbstheilungskräfte des Körpers.

Eine anderweitige Behandlung ist selten notwendig.

Besteht nach der Erkrankung Immunität?

Ja.

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Deine Isabel

Röteln

Röteln

Was sind Röteln?

Röteln werden durch das Rubeola-Virus hervorgerufen und gehören ebenfalls zu den Infektionskrankheiten im Kindesalter. Am häufigsten tritt die Infektion mit Röteln im Frühjahr auf. Auch hier kommt es wieder zu einem typischen Hautausschlag.

Röteln treten ganzjährig auf, häufen sich allerdings im Frühjahr. Meistens erkranken Kinder im Kindergartenalter.

Wie kannst Du die Krankheit erkennen?

Wenn dein Kind an Röteln erkrankt ist, zeigt dein Kind Erkältungssymptome und Lymphknotenschwellungen. Nach 1-2 Tagen beginnt der rötelntypische Ausschlag (er beginnt typischer weise hinter den Ohren und im Gesicht und breitet sich dann nach unten über den ganzen Körper aus). Der typische Ausschlag ist blass-rot und fällt durch kleine Flecken auf, die ca. 3-5mm Durchmesser haben, und hält ca. 3 Tage an.

Es kann zu leichtem Fieber kommen.  Auch hier gibt es Symptomfreie Verläufe, die dennoch eine Immunität mit sich bringen, etwa 50% der Rötelninfektionen verlaufen ohne Symptome.

ACHTUNG FÜR SCHWANGERE: Lass dich bitte ärztlich begleiten, eine Rötelninfektion in der Frühschwangerschaft, kann zu einer Fehlgeburt oder Missbildungen beim Ungeborenen führen.

Wie steckt man sich an und wie lange ist die Inkubationszeit?

Durch Tröpfcheninfektion stecken sich Kinder am Rötelnvirus an. Die Inkubationszeit beträgt 2-3 Wochen. Kinder die keinen Ausschlag mehr haben, sind dennoch weiterhin ansteckend. Etwa bis zu einer Woche nach abklingen des Ausschlags besteht weiter Ansteckungsgefahr.

Gibt es einen Nestschutz?

Ja, ein Nestschutz ist gegeben.

Was macht die Schulmedizin?

Nichts.

Was kann die Naturheilkunde?

Normal verlaufende Röteln benötigen keine Behandlung.

Sollte der Ausschlag nicht schön blühen, kann man Salzwaschungen machen.

Unterstützend kann dein Kind Lindenblütentee und Holunderblütentee trinken, diese regen den Stoffwechsel und das Immunsystem an. Diese kann dein Kind so oft es mag trinken.

Besteht nach der Erkrankung Immunität?

Ja, nur nach der Erkrankung besteht lebenslange Immunität – bei Impfungen ist das nicht so, da muss immer wieder erneut geimpft werden!

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