Dreitagefieber

Dreitagefieber

Dreitagefieber:

So, da war es nun, dass Dreitagefieber… Meine kleine Tochter hatte seit Donnerstagnacht 3 Tage lang Fieber. Tagsüber immer zwischen 38°C und 39°C und Nachts immer über 39°C bis fast 40°C. Sie war sehr anhänglich, hat sehr viel gestillt und wollte nur kuscheln und schlafen. Erst dachte ich es seien die Eckzähne, die sich da Bahnbrechen. Denn außer Fieber hatte sie keine Symptome. Kein Husten, kein Schnupfen, nix… Nach 3 vollen Tagen Fieber, war sie dann Fieberfrei und heute Morgen beim wickeln, entdeckte ich dann einen feinfleckigen, leicht erhabenen Ausschlag am Bauch. Dieser Ausschlag breitete sich heute dann über den Rupf und Hals, Nacken bis ins Gesicht aus und war leicht erhaben. Spätestens heute Morgen war mir dann klar „ach guck an, das Dreitagefieber ist es gewesen“. Ich hatte meine kleine einfach fiebern lassen, weil es ihr den Umständen entsprechend gut ging und wir haben gekuschelt und gestillt und sie hat es gut überstanden. Nun möchte ich dir aber noch einmal genauer erklären, was genau denn das Dreitagefieber ist. Viel Freude beim Lesen wünsche ich dir!

Was ist es? Wie erkennst du es?

Das Dreitagefieber, auch Exanthema subitum genannt, ist eine Viruserkrankung, die durch das humane Herpes Virus Typ 6 verursacht wird. In seltenen Fällen sind die humanen Herpesviren Typ 7 Auslöser. Erkennen kann man das Dreitagefieber, wie der Name schon sagt, an einem 3 Tage anhaltendem hohen Fieber und nach dem 3ten Tag, wenn das Fieber abgeklungen ist, dem klassisch auftretendem Ausschlag. Am häufigsten erkranken Babys ab ca. 6 Monate und Kleinkinder bis zum 3ten Lebensjahr. Die Kinder fiebern plötzlich los, ohne weitere Symptome zu zeigen. Nach dem Fieberabfall zeigt sich der kleinfleckige Hautausschlag, der Blass auf der Haut am Rumpf und Nacken, manchmal auch bis ins Gesicht, sichtbar ist. Das Dreitagesfieber tritt nicht saisonal auf, Kinder können sich das ganze Jahr über infizieren.

Wie kann dein Kind sich anstecken und wie lange dauert die Inkubationszeit?

Die Inkubationszeit beträgt 1-2 Wochen. Die Ansteckung erfolgt ca 3-4 Tage bevor die ersten Krankheitszeichen auftreten. Ansteckend sind die Kinder bis der Ausschlag auftritt. Die Ansteckung selber erfolgt durch Tröpfcheninfektion.

Was gibt es für Besonderheiten?

Seltene Komplikationen, oder begleitende Besonderheiten können Durchfall, Erbrechen, Lymphknotenschwellungen und Hirnhautreizungen sein. Kinder, welche sehr schnell sehr hoch fiebern, können auch einen Fieberkrampf erleiden. Mehr zum Thema Fieberkrampf kannst Du in meinem Artikel über Fieber lesen.

Nestschutz?

Babys haben einen eingeschränkten Nestschutz, da die Mutter die Antikörper auf das Neugeborene passiv übertragen. Durch dieses eingeschränkten Nestschutz sind die Kinder dennoch meist soweit geschützt, dass das Dreitagefieber sehr selten vor dem 3-6 Lebensmonat auftritt.

Immunität?

Nach dem Dreitagefieber, hat das Kind lebenslange Immunität.

Was macht der Kinderarzt?

Nichts, es wird rein symptomatisch behandelt.

Wie kann die Naturheilkunde helfen?

Wenn Kinder fiebern, ist es ratsam, solange es ihnen gut geht, sie fiebern zu lassen. Über das Thema Fieber, habe ich in einem anderen Blogbeitrag ausführlich geschrieben, was meine naturheilkundlichen Tipps sind.

Beim Dreitagefieber, empfehle ich Ruhe und viel Flüssigkeit, gerne kann man nach dem Fieber, wenn der Ausschlag aufblüht den Ausschlag mit Salzwasser abzutupfen, dass hilft dem Körper den Ausschlag gut hervorzubringen und die Krankheit abzuschließen.

Homöopathisch kann das Kind unterstützt werden, wenn das gewünscht ist lass dich bitte bei einem Heilpraktiker dazu beraten.

Wann solltest Du mit deinem Kind zum Kinderarzt?

Wenn kleine Babys länger als 24 Stunden sehr hohes Fieber haben, sollte man sicher gehen, dass keine andere Erkrankung übersehen wird. Ebenfalls, wenn Kinder länger als 3 Tage fiebern, sollte die Ursache ärztlich abgeklärt werden. Wenn Kinder zusätzlich über Kopfschmerzen, Schwindel oder Übelkeit klagen, kann es ebenfalls ratsam sein einen Arzt hinzuzuziehen.

Ich hoffe dir hat dieser Beitrag neue Erkenntnisse gebracht. Ich freue mich, wenn Du meinen Blog auch deinen Freunden empfiehlst und wenn du meinen Newsletter abonnierst. Gerne lade ich dich auch in meine Facebookgruppe ein, wo Du mir jederzeit deine Fragen stellen kannst. Du möchtest noch mehr aus der Kindernaturheilkunde lernen? Dann empfehle ich dir gerne meine Bücher und meine Online Kurse, schau dich unter meinen Menüs BÜCHER und KURSE um. Folge mir auch auf Facebook, Instagram, Pinterest und YouTube sowie SoundCloud.

Bei Fragen, Anregungen oder Verbesserungsideen schreib mir gerne eine Mail.

Bleib gesund!

Deine Isabel

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