Sonnenstich & Hitzeschlag

Sonnenstich & Hitzeschlag

Erste Hilfe bei Sonnenstich & Hitzeschlag

Sommer, Sonne, Sonnenschein, Hitze… Wir kennen es alle, man kann sich nicht immer im Schatten aufhalten und auch im Schatten ist es oft sehr heiß. Babys und kleine Kinder muss man besonders schützen. Heute fasse ich für dich das wichtigste zum Thema Sonnenstich und Hitzeschlag zusammen, Außerdem gebe ich dir noch hilfreiche Tipps für heiße Tage.

Sonnenstich

Um einen Sonnenstich zu vermeiden, ist es am besten möglichst immer im Schatten zu sein. Da das aber nicht immer möglich ist, schütze den Kopf deines Kindes bitte in der Sonne immer mit einem Hut oder einer Sonnenmütze. Auch da gibt es UV-Varianten oder eben einfache Mützen aus Baumwolle.

Zum Sonnenstich kommt es, wenn intensive Sonnenstrahlen auf den ungeschützten Kopf des Kindes einwirken. Durch die massive Hitzeeinwirkung werden die Hirnhäute des Kindes gereizt. Diese Reizung führt zur Bildung eines Hirnödems, welches zu Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, Ohnmacht und Fieber führt.

Ein Sonnenstich fällt auf, wenn der Kopf des Kindes sehr heiß ist, das Herz schneller schlägt als gewöhnlich und die zuvor genannten Symptome auftreten.

Maßnahmen bei Sonnenstich:

  • Sonneneinwirkung umgehend beenden und vorerst vermeiden, am besten das Kind in einen kühlen Raum bringen
  • Kühle den Kopf mit kühlen Tüchern
  • Den Oberkörper hochlagern
  • Für ausreichend Flüssigkeit sorgen und kühle Getränke anbieten
  • Wenn dein Kind über Schwindel, Kopfschmerzen klagt oder ohnmächtig ist, dann ist ärztliche Hilfe sofort hinzuzuziehen
  • Homöopathisch kannst Du dein Kind ebenfalls begleiten, dazu suche bitte einen Heilpraktiker auf, der dann das passende Homöopathikum heraussucht

Hitzeschlag

Bei einem Hitzeschlag bewirkt der Wärmeanstieg im Körper eine erhöhte Körperkerntemperatur. Durch diesen Temperaturanstieg gerät der Kreislauf aus dem Gleichgewicht. Die Maßnahmen sind dieselben wie bei einem Sonnenstich.

Allgemeine Tipps bei Hitze

  • Kinderwagen nicht in der Sonne stehen lassen -> Überhitzungsgefahr durch einen Wärmestau
  • Bitte lass dein Kind NIE alleine Im Auto! Die Temperatur steigt durch die Sonneneinwirkung rasend schnell an und es besteht akute Überhitzungsgefahr und somit auch die Gefahr, dass das Kind einen Hitzestau erleiden kann.
  • Achte darauf, dass dein Kind möglichst oft im Schatten spielt
  • Biete deinem Kind immer wieder etwas zu trinken an, durch ausreichend Flüssigkeit kann der Körper die Temperatur besser regulieren und einer Austrocknung oder Überhitzung kann entgegengewirkt werden
  • Ziehe deinem Kind luftige Kleidung aus Naturmaterialien an
  • Du kannst dein Baby mit einem feucht kühlen Waschlappen spielen lassen und deine Kinder auch gerne mit Wasser spielen lassen, somit nutzt man den Effekt der Verdunstungskühle und wirkt einer Überhitzung ebenfalls entgegen
  • Babys die gestillt werden benötigen KEIN zusätzliches Wasser, häufiges anlegen reicht um die Flüssigkeitszufuhr sicherzustellen. Erst ab Beikostgabe ist Wasser nötig

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Bleib gesund!

Deine Isabel

Sonnenschutz

Sonnenschutz

Sonnenschutz & Sonnenbrand für Babys und Klein- Kinder:

Ich habe schon mitbekommen, dass es Diskussionen gibt, ob man Sonnencreme nutzen soll oder nicht. Es gibt Verfechter, die überzeugt sind, dass das Nutzen von Sonnencreme schädlich ist für die Haut und Vitamin D Bildung. Ich persönlich bin schon der Meinung, dass man gerade die Haut von Kleinkindern, Kindern und vor allem von Babys, vor Sonnenlicht schützen sollte. Am besten hält man sich mit Babys und Kleinkindern generell im Schatten auf.

Da es sich aber nicht immer vermeiden lässt, dass die Kinder auch mal der Sonne ausgesetzte sind, empfehle ich definitiv einen Sonnenschutz aufzutragen, und UV-Kleidung zu nutzen. Wenn man keine UV-Kleidung nutzen möchte, eignet sich am besten helle und langärmlige Baumwollkleidung. So schützt Du die Haut deines Kindes schon mal vor den UV-Strahlen.

Babys, die im Kinderwagen liegen, können neben dem Kinderwagendach zusätzlich mit einem kleinen Kinderwagenschirm oder einem Sonnensegel geschützt werden.

Am besten vermeidest Du es, in der Mittagssonne mit deinen Kindern draußen zu sein. Die beste Zeit im Sommer ist der Morgen und späte Nachmittag, dann ist die UV Strahlung nicht mehr so intensiv, wie am Mittag, wenn die Sonne am höchsten steht.

Nun zu meiner Empfehlung zum Thema Sonnencreme. Ich persönlich vermeide wann immer es geht Chemie auf der Haut meiner Kinder und auch auf meiner Haut. Aber auch ich neige dazu, schnell einen Sonnenbrand zu bekommen, also ganz ohne Creme geht es für mich auch nicht. Die Kinderhaut ist um ein vielfaches Sonnenempfindlicher als die von uns Erwachsenen und die Hautfläche im Bezug auf den kleinen Körper ist viel größer, als bei uns Erwachsenen. Das kann dazu führen, dass Kinder schnell zu viel Sonne auf die Haut einwirken kann. Je seltener man im Kindesalter einen Sonnenbrand bekommt, desto niedriger ist die Gefahr im Alter an Hautkrebs zu erkranken.

Ich habe sehr gute Erfahrungen mit einer mineralischen Sonnencreme gemacht. Da spielt die Marke weniger eine Rolle. Wichtig bei der Auswahl ist, dass man eine mineralische Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor wählt, und möglichst eine die ökologisch von den Zusatzstoffen unbedenklich ist. Es gibt spezielle Cremes für Babyhaut.

Was ist das Besondere an mineralischen Sonnencremes? 

 Mineralische Sonnencremes wirken mechanisch. Durch Mikropigmente wie Titanoxid und Zinkoxid, die wie kleine Spiegel wirken, werden die Sonnenstrahlen reflektiert oder gestreut. Durch diese Reflektion können die UV-Strahlen nicht in die tieferen Hautschichten eindringen. Bei entsprechender Schichtdicke lässt sich so die UV-Strahlung ziemlich gut abblocken. Der einzige Nachteil von mineralischen Sonnencremes ist, dass sie einen weißen Film auf der Haut hinterlassen. Um diesen „Weißeffekt“ zu minimieren, werden manchen Cremes Nanopartikel zugesetzt. Die gesundheitliche Unbedenklichkeit der Nanopartikel wird von den Experten noch heiß diskutiert. Ich persönlich empfehle daher eine mineralische Sonnencreme ohne Nanopartikel. Dann ist das Kind zwar weißlich, aber weniger Chemie auf der Haut.

Sonnenbrand

Wenn die Haut deines Kindes eine Überdosis UV-A und B Strahlen auf der Haut abbekommen hat, kann dies zu entzündlichen Reizungen kommen. Die Haut wird rot, ist heiß, juckt, spannt und schmerzt. In schweren Fällen können sich auch wie bei jeder anderen Verbrennung Blasen bilden. Schwere Verläufe von Sonnenbrand können auch mit Fieber einher gehen.

Maßnahmen bei Sonnenbrand:

  • Die betroffenen Hautstellen kühlen, mit kühlen Tüchern
  • Biete deinem Kind viel Flüssigkeit an, da durch den Sonnenbrand, wie bei anderen Verbrennungen auch, der Flüssigkeitsbedarf erhöht ist
  • Umschläge mit verdünnter Calendula Essenz kühlen und fördern die Wundheilung
  • Feuchte Auflagen mit Kamillentee kühlen und wirken entzündungshemmend und schmerzlindernd. Die Auflagen müssen gewechselt werden, sobald sie warm geworden sind um einen Hitzestau zu vermeiden
  • Ein altbewährtes Mittel sind auch die Quarkauflagen. Dazu gekühlten Quark auf ein Baumwolltuch geben und dieses Baumwolltuch dann auf die Haut legen
  • Auflagen mit Labkraut kühlen ebenfalls
  • Über Nacht kann auch Johanniskraut auf die Haut aufgetragen werden, es wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd
  • Aloe Vera Gel kühlt und fördert die Wundheilung
  • Außerdem ist die Brandessenz von Wala oder Combudoron Gel von Weleda empfehlenswert
  • After-Sun-Lotion versorgt die Haut im weiteren Verkauf mit Feuchtigkeit und pflegt sie
  • Homöopathisch kannst Du dein Kind ebenfalls begleiten, dazu suche bitte einen Heilpraktiker auf, der dann das passende Homöopathikum heraussucht

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