Neurodermitis – unheilbar KRANK?!

Neurodermitis – unheilbar KRANK?!

Eine liebe Freundin hat mich gefragt, was man bei Neurodermitis machen kann. Wieso bekommen manche Kinder Neurodermitis, und andere nicht? Rote, juckende, schuppige und empfindliche Haut? Immer mehr Kinder haben Neurodermitis! Was genau ist denn Neurodermitis und wie kann man sie behandeln? Ist Neurodermitis heilbar? Was muss mach beachten? Was sollten Kinder essen, und was meiden? In diesem Blogbeitrag versuche ich dir einen kurzen Überblick über die Neurodermitis zu geben. Ich möchte dir aus Sicht der Naturheilkunde zeigen, wie man eine Neurodermitis behandeln kann. Heilbar ist sie nicht, aber es gibt Kinder die mit einer ganzheitlichen Behandlung symptomfrei leben können.

Es gibt ca. 6 Mio. Neurodermitiker. Jedes 2-3 Kind leidet an einem Ekzem und jedes 7-10 Schulkind hat Neurodermitis. Das sind erschreckend hohe Zahlen, daher möchte ich die Neurodermitis aus naturheilkundlicher Sicht beleuchten.

Was genau ist denn Neurodermitis?
Die Neurodermitis beginnt oft schon im frühen Kindesalter und ist eine chronische, entzündliche juckende Hauterkrankung. Es ist keine reine Hauterkrankung, sondern eine Erkrankung, die durch verschiedene Faktoren ausgelöst wird. Bei der Neurodermitis ist die Hautbarriere gestört und das Immunsystem verändert. 20-30% der Neurodermitiker haben eine Nichtallergische Form und die anderen 70-80% haben eine allergische Form. Die Neurodermitis kann akut und chronisch verlaufen und ist NICHT HEILBAR. Die Symptome können behandelt werden und es gibt auch Kinder, die nach entsprechender Behandlung, symptomfrei durchs Leben gehen, aber die Erkrankung an sich ist nicht heilbar, weil genetisch bedingt. Neurodermitis verläuft meist schubweise und immer wiederkehrend. Die Symptome können je nach Jahreszeit stärker oder schwächer sein. Im Winter können die starken Temperaturschwankungen die Haut reizen und im Sommer kann der Schweiß auf der Haut für vermehrten Juckreiz sorgen.

Was sind die allgemeinen Symptome?
Starker anfallsartiger Juckreiz
Blutige Kratzspuren
Trockene schuppige Haut
Teilweise nässende Hauterscheinungen
Rote Flecken
Krusten
Erhabene Hauterscheinungen
Papeln
Ohrläppchen- & Mundwinkelrhagaden (Einrisse und wunde Stellen)

Lokalisation – Wo genau findet sich Haut, die von Neurodermitis betroffen ist?

Bei Babys: am ganzen Körper, ausgenommen im Windelbreich.

Bei Kleinkinder: Rücken, Innenseite der Arme, Rückseite der Beine und an den Knöcheln.

Bei Jugendlichen: Nacken, Hals, evtl. Gesicht und Kopfhaut, Innenseiten der Ellenbogen, Kniekehlen, Füßen.

Wie entsteht der Juckreiz?
Der quälende Juckreiz entsteht durch entzündungsverursachende Eiweißbestandteile und freigewordene juckreizauslösende Gewebestoffe, die sich in der Haut ablagern. Wir sprechen hier von einem Teufelskreislauf. Denn sobald das Kind kratzt, wird Histamin ausgeschüttet und es wird mehr gekratzt, da mehr Histamin den Juckreiz verstärkt.

Welche Faktoren spielen bei der Neurodermitis eine Rolle?
Genetische Faktoren
Ernährung
Impfungen
Übertriebene Hygiene
Vitamin D3 Mangel
Klimatische Bedingungen
Stress
Traumata
Schadstoffbelastungen

Was macht die Schulmedizin bei Neurodermitis?
Basistherapie mit Pflegesalben
Cortisonsalben
In der Regel eine rein symptomatische Behandlung

Wie kann die Naturheilkunde bei Neurodermitis helfen?
Ein ganzheitlicher Ansatz, ist bei der komplexen Erkrankung das einzig sinnvolle. Es ist wichtig, dass Immunsystem zu stärken, damit der Körper sich effektiv gegen Allergene wehren kann. Mit der richtigen Hautpflege wird ein günstiges Haut- & Schleimhautmilieu geschaffen. Alles was die Selbstheilungskräfte unterstützt, sollte Anwendung finden. Es hat sich in Studien gezeigt, dass der Aufbau einer gesunden Darmflora (mittels Probiotika z.B. Mutaflor, Regacan, Omniflora N oder Pro Biocult) sehr wichtig für die Behandlung der Neurodermitis ist. Denn ein gesunder Darm, kann effektiv gegen Allergene vorgehen.

Das Erkennen und Ausschalten von Allergenen (z.B. Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Umweltfaktoren, Tierhaare und Federn) ist ein zentraler Aspekt bei der Behandlung der Neurodermitis. Der vermutlich wichtigste oder bedeutendste Teil der Neurodermitisbehandlung ist die Juckreizlinderung (kühlen, Umschläge, Luftfeuchtigkeit regulieren und Wohntemperatur senken). Die richtige Hautpflege dient dazu die Hautbarrierefunktion zu stabilisieren. Wie schon mehrmals erwähnt spielen Allergene eine große Rolle in der Entstehung der Neurodermitis, und daher ist es unabdingbar, die Ernährung zu optimieren. Dazu später mehr.

Bei der Neurodermitis ist es wichtig, die Psyche zu betrachten und auf sie einzuwirken, hierbei ist es wichtig, dem Kind beständig Zuwendung und Aufmerksamkeit geben und nicht nur wenn es kratzt. Ein gesundes und allergiearmes Umfeld schaffen (Bekleidung, Waschmittel, Kinderzimmer, Haustiere, Klima beachten) ist ein wichtiger Bestandteil, bei der ganzheitlichen Behandlung.

Die Phytotherapie hat viele Möglichkeiten um die Neurodermitis zu behandeln: z.B. Tee aus Stiefmütterchen (wirken entzündungshemmend, lindern den Juckreiz und regen den Stoffwechsel an), Ringelblumenblüten (wirken entzündungshemmend, regen das Immunsystem an, und helfen gestaute Lymphe abzutransportieren), Mandelsüßblüten, Kamillenblüten (wirken antiallergisch) und Lemongras. Außerdem können Waschungen mit Labkraut durchgeführt werden. Labkraut wirkt: unterstützt das Lymphsystem bei der Ausscheidung der reizenden Stoffwechselprodukte. Tee mit Labkraut ist ebenfalls hilfreich.

Des Weiteren können folgende Behandlungsmöglichkeiten helfen: Spagyrik, Gemmotherapie, Homöopathie, Fußzonenreflex Therapie, Eigenbluttherapie, Nosodentherapie, Bachblüten, Entspannungstechniken, Phototherapie und die Akupunktur.

Last but not least, kann es Hilfreich sein, Gamma Linolensäure zuzuführen, da diese dem Organismus nicht ausreichend zur Verfügung steht (dazu Nachtkerzenöl innerlich und äußerlich anwenden).

Die natürliche Hautpflege ist das A & O bei Neurodermitis, da durch eine falsche Hautpflege die Neurodermitis verschlimmert werden kann. Das liegt meistens an den starken chemischen Inhaltsstoffen in den herkömmlichen Pflegeprodukten.

Ernährung bei Neurodermitis:
Folgende Produkte eignen sich gut für Kinder mit Neurodermitis:
Frischkorngerichte, Vollkornprodukte, Butter, Olivenöl, Leinöl, Sonnenblumenöl, Sahne, Obst, getrocknetes Obst, Kartoffeln, Gemüse, Salat, Sprossen, vegane Brotaufstriche, Kräuter, Mandeln, Sonnenblumenkerne, Sesam, Leinsamen, Cashewnüsse, Walnüsse, Paranüsse, Wasser, Tee, Smoothies, verdünnte Säfte.

Grundsätzlich sollte die Ernährung basenreich sein.

Gemieden werden sollte:
Fisch, Fleisch (besonders Schweinefleisch), Wurst, Käse, Sojaprodukte, Eier, Milch, Joghurt, Quark, Tofu, Hefe, Weizen, Zucker, Geschmacksverstärker, Konservierungsmittel, Säuerungs- & Verdickungsmittel sowie Farmstoffe.

Die Neurodermitis ist ein sehr komplexes Krankheitsbild, welches ganzheitlich behandelt werden sollte. Ich hoffe ich konnte in der Kürze einen kleinen Einblick über die Erkrankung geben und dir zeigen, wie eine ganzheitliche Therapie aussehen kann.

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Bei Fragen, Anregungen oder Verbesserungsideen schreib mir gerne eine Mail.

Bleib gesund!

Deine Isabel

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Was tun bei Schnupfen (Rhinitis)?

Was tun bei Schnupfen (Rhinitis)?

So langsam sind alle Erkältungskrankheiten vorbei, aber vielleicht quält dein Kind sich noch mit einem Schnupfen herum… was ist Schnupfen? Und was hat die Naturheilkunde für Babys und Kinder für Möglichkeiten?

Schnupfen ist eine abwehrende Reaktion des Körpers auf Viren, Bakterien oder Allergene. Bei einem Schnupfen oder auch Rhinitis genannt, dringen Viren, Bakterien oder Allergene in die Schleimhautzellen der Nasenschleimhaut und vermehren sich dort, oder lösen eine Abwehrreaktion hervor. Symptome des Schnupfens kennen wir alle: die Nase läuft (fördert viel Sekret) und wir müssen häufig Niesen und das Atmen durch die Nase kann uns schwerfallen. Die Nasenschleimhäute sind geschwollen und gereizt. Ein Schnupfen kann sich leider auch zu einer Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) entwickeln. Daher ist es wichtig, einen Schnupfen ernst zu nehmen und ihn zu behandeln. Schnupfen an sich ist in der Regel durch Viren verursacht. Aber es können sich zusätzlich Bakterien auf die Entzündung setzen und eine bakterielle Infektion hervorrufen. Wenn ein Schnupfen durch Bakterien verschlimmert wird, kann es notwendig werden den Arzt aufzusuchen und ggf. ein Antibiotikum zu geben. Ich möchte allerding anmerken, dass Antibiotikum sparsam eingesetzt werden sollte und nur, wenn das Kind wirklich schwer krank ist, denn der gesamte Organismus wird durch das Antibiotikum angegriffen. Schnupfen kann wie schon erwähnt auch durch Allergene ausgelöst werden, dass sollte man immer im Hinterkopf haben, wenn ein Kind einen Schnupfen hat. Beobachte dein Kind, wenn du den Verdacht hast, dass es eine Allergie sein sollte, meide das Allergen, wenn es nicht besser wird, besuche bitte den Arzt, damit dieser einen Allergietest machen kann.

Gerade Babys und Kleinkinder können, durch einen für uns harmlosen Schnupfen, sehr beeinträchtigt sein. Durch die behinderte Nasenatmung kann das Trinken schwerfallen und das Schlafen zur Herausforderung werden. Babys sind Nasenatmer, daher macht ihnen ein Schnupfen doppelt zu schaffen. Viele Kinder sind dann sehr Nähe bedürftig oder weinen viel.

Eine Erkältung kann vier bis sieben Tage dauern. In den meisten Fällen sind die Verläufe harmlos. Ist der Schnupfen nach 7-10 Tagen nicht verheilt, geh bitte mit deinem Kind zum Kinderarzt.

Hier sind meine Tipps aus der Naturheilkunde, die deinem Baby und Kleinkind/Kind helfen können, gut durch den Schnupfen durch zu kommen:

Engelwurzelbalsam auf die Nasenflügel und unter die Fußsohlen einmassieren (dann warme Socken anziehen) Den Balsam kannst du in der Apotheke kaufen, oder selber herstellen (das Rezept findest du in meinem Buch „Entspannt durch die Erkältung“)
Zwiebeln: Eine geschnittene Zwiebel neben dem Bett hilft die Nase zu befreien. Die Zwiebeldämpfe sind sehr wirksam.
Muttermilch in die Nase träufeln, dies pflegt die Nasenschleimhaut und die Antikörper aus der Muttermilch können gezielt arbeiten.
• Nachts den Oberkörper erhöht lagern, um die Atmung zu erleichtern.
• Hänge ein feuchtes Handtuch über die Heizung, dass sorgt für eine gute Luftfeuchtigkeit, denn trockene Luft reizt die Atemwege zusätzlich.
Regelmäßig die Wohnung lüften, damit ausreichend Sauerstoff in der Wohnung ist ebenfalls wichtig für die Genesung.
Salzhaltige Nasentropfen: können helfen die Nasenschleimhäute feucht zu halten und starke Verkrustungen zu vermeiden
Erkältungstee
Majoranbutter
Senfmehlfußbad (bei Kindern ab dem 3Lj.)
Spaziergänge an der frischen Luft, sind heilsam und vertreiben krankmachende Erreger.
• Manchmal kann es auch sehr hilfreich sein, mit einem Nasensauger die Nase von Sekret zu befreien.

WICHTIG:

Babys und Kleinkindern dürfen nicht mit Menthol, Eukalyptus oder Campher eingerieben werden. Bitte vermeide Produkte, in denen diese Inhaltsstoffe vorkommen. Diese ätherischen Öle können zu akuter Atemnot führen, da sie zu stark reizend auf die sensiblen Atemwege wirken.

Ist dein Baby jünger als 6 Monate? Dann verzichte am besten komplett auf ätherische Öle. Vermeide ätherische Öle im Gesicht deines Babys. Was du aber bedenkenlos nutzen kannst ist: Majoranbutter, Engelwurzelbalsam (bitte darauf achten, dass er für Babys hergestellt wurde, dann ist die Konzentration der Öle entsprechend reduziert). Außerdem helfen gerade bei Babys und Kleinkindern, die Schnupfencreme (Weleda) oder der Nasenbalsam für Kinder (Wala).

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Deine Isabel

Schnelle Hilfe bei Ohrenschmerzen

Schnelle Hilfe bei Ohrenschmerzen

Hatte dein Kind schon mal Ohrenschmerzen? Vielleicht hattest du auch schon mal selber Ohrenschmerzen und weißt wie schmerzhaft das sein kann.

Ein schmerzendes Ohr, kann ganz plötzlich kommen und gehen, oder langsam zunehmen und dann auch wieder langsam abnehmen. Es kann ein stechender Schmerz oder ein Druckschmerz sein. Manchmal schmerzt das Ohr nur einseitig, oder auch beide Ohren werden von Schmerzen geplagt. Leidet ein Kind unter Ohrenschmerzen, können ebenfalls Schwindel und schlechteres Hören auftreten. Diese begleitenden Symptome treten auf, weil das Ohr eben nicht nur aus Ohrmuschel und Gehörgang besteht, sondern unser Hörorgan und Gleichgewichtssinn dort zu finden sind. Es kann also sein, dass dein Kind neben Ohrenschmerzen auch über ein rauschen im Ohr klagt.

Ohrenschmerzen können unterschiedlichste Ursachen haben. Meistens im Kindesalter sind Entzündungen die Ursache. Es kann aber auch ein begleitendes Symptom sein, wie z.B. bei Mumps. Ich werde hier in diesem Blogbeitrag nicht auf alle Ursachen eingehen, sondern beschränke mich auf die häufig auftretende Mittelohrentzündung (Otitis media). Sie ist häufig die Folge einer Erkältung, die Bakterien, die sich zuerst im Nasen- Rachenraum befanden, haben sich bis ins Mittelohr verbreitet und sorgen dort für Entzündungsprozesse.

Eine Mittelohrentzündung kann 5-10 Tage dauern. Wenn es nach einer Woche keine deutliche Besserung gibt, gehe bitte zum Arzt, und lass dein Kind vom Kinderarzt untersuchen.

Hier sind meine Tipps aus der Naturheilkunde, die deinem Baby und Kleinkind/Kind bei Ohrenschmerzen helfen können:

  • Für freie Nasenatmung sorgen, denn abgeschwellte Nasenschleimhäute helfen das Sekret auch im Ohr besser abfließen zu lassen, da der Druck in den oberen Atemwegen dadurch verringert wird.
  • Zwiebelsäckchen auf das Ohr legen
  • Zwiebelsocken an die Füße
  • Senfmehlfußbäder (bei Kindern ab dem 3Lj. )
  • Kamillesäckchen
  • Kartoffelsäckchen
  • Rotlicht/ Wärmesäckchen
  • Heilerde-Auflage
  • Johanniskrautöl-Auflage
  • Tee zur Unterstützung
  • Ohrentropfen nur bei intaktem Trommelfell, also wenn das Ohr ganz trocken ist und keinerlei Sekret fördert. Da gibt es verschiedene homöopathische und anthroposophische Tropfen (da ich mich auf die Pflanzenheilkunde beschränke, führe ich das hier nicht weiter aus).

WICHTIG:

Wenn dein Kind zusätzlich zu den Ohrenschmerzen, Kopfschmerzen hat, oder Geräusch- und Lichtempfindlich sein sollte, suche bitte umgehend einen Arzt auf. Es kann bei einer Mittelohrentzündung auch zu Komplikationen kommen. Eine Komplikation könnte eine Hirnhautentzündung (Meningitis) sein. Gerade bei Säuglingen bis zum 6ten. Lebensmonat können solche Komplikationen vermehrt auftreten. Wenn dein Baby sich beständig ans Ohr greift und weint und erbricht oder sonst auffällig ist, suche bitte einen Arzt auf, damit der abklären kann ob es Komplikationen gibt. Wenn Sekret aus dem Ohr herausläuft, kann es sein, dass das Trommelfell geplatzt ist. Dann bitte nichts ins Ohr träufeln, sondern zum Arzt gehen und das abklären lassen.

Ich hoffe dir haben diese Infos gefallen und Du kannst sie bei den nächsten Ohrenschmerzen anwenden.

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Was hilft bei Halsschmerzen?

Was hilft bei Halsschmerzen?

Wir kennen es alle, dieses fiese Kratzen im Hals, oder diese stechenden Schmerzen beim Schlucken. Heute möchte ich mit dir meine Tipps teilen, wie Du Halsschmerzen bei deinen Kindern naturheilkundlich behandeln kannst.

Schmerzen sind generell ein Alarmsignal des Körpers. Der Körper signalisiert: „ACHTUNG hier stimmt was nicht!“. Diese unangenehmen Schmerzen im Hals machen auch vor Kindern nicht halt. Viren und Bakterien, die in die Halsschleimhaut eingedrungen sind und dort für entzündliche Prozesse sorgen, verursachen diese starken Halsschmerzen. Halsschmerzen können eine Begleiterscheinung bei einer Erkältung oder Grippe sein, oder auch als eigenständige Erkrankung auftreten (wie z.B. bei Scharlach). Halsschmerzen können unterschiedlich in der Stärke sein, sie reichen von leichten Halsschmerzen bis zu massiven Halsschmerzen. Sie können ohne Fieber auftreten aber auch von Fieber begleitet werden. Neben den Schmerzen im Hals, kann im Rahmen einer Rachenentzündung auch die Stimme deines Kindes heiser klingen, auch das ist ein Zeichen für den entzündlichen Prozess, der sich auch auf die Stimmbänder ausdehnen kann. Außerdem kann es auch durch die Schmerzen bedingt zu Schluckbeschwerden kommen. Wenn Du deinem Kind in den Rachen schaust, wirst Du vermutlich eine Rötung sehen. Wenn dein Kind länger als drei Tage massive Halsschmerzen hat, solltest Du einen Kinderarzt aufsuchen, damit dieser den Rachen inspizieren und ggf. einen Abstrich machen kann.

Hier sind meine Tipps aus der Naturheilkunde, die deinem Baby und Kleinkind/Kind bei Halsschmerzen helfen können:

Halswickel lindern häufig die Schmerzen, sie werden von außen angelegt und können mit unterschiedlichen Wirkstoffen mehrmals täglich angelegt werden. In der Kindernaturheilkunde haben sich folgende Wickel als wirksam erwiesen:

Quarkwickel, wirkt kühlend, schmerzlindernd und entzündungshemmend

Zitronenwickel, Zitronen haben eine zusammenziehende Wirkung. Durch den Zitronenwickel, wird das, durch die Entzündung aufgeschwollenen Gewebe, gekühlt und kann wieder abschwellen

Halswickel mit Zwiebel (die Wirkstoffe der Zwiebel haben eine entzündungshemmende Wirkung. Die in der Zwiebel enthaltenen Flavonoide haben anti-bakterielle, anti-virale und anti-allergische Eigenschaften.)

Retterspitzwickel, lindert Entzündungsprozesse

Kartoffelwickel

Das Gurgeln mit verschiedenen Wirkstoffen hat sich auch bei Halsschmerzen bewährt. Dazu kannst Du Kamillentee, Salbeitee, Brombeerblättertee, Zitronensaft, Eichenrindentee, oder Isländisch Moos, Salzwasser nutzen. Außerdem kann mit einer Kurkuma Gurgellösung gegurgelt werden. Kurkuma wirkt entzündungshemmend. Das Gurgeln funktioniert bei Kindern ab ca. 5 Jahren, kleinere Kinder schlucken hauptsächlich.

Als Tee gegen Halsschmerzen haben sich Salbeitee, Süßholzwurzeltee und Minztee wirksam erwiesen.

Eine Milch mit Pfeffer und Honig, kann bei Kindern ab 2Jahren ebenfalls schmerzlindernd sein.

Bei der Ernährung ist zu beachten, dass bei Halsschmerzen es angenehmer ist flüssige oder breiige Nahrung zu essen, da diese leichter zu schlucken ist. Kühle Speisen wie z.B. Eis, sind bei Kindern mit Halsschmerzen sehr beliebt. Kälte lindert den Schmerz.

Unterstützend ist es ratsam direkt das Immunsystem deines Kindes zu stärken, damit der Körper in seinen Selbstheilungsprozessen unterstützt wird. Immunstärkend wirken: Sonnenhut (Echinacea) und Pelargonienwurzel. Da gibt es Fertigpräparate für Kinder. Je nach Fertigpräparat achte bitte darauf, dass es auch für dein Kind im richtigen Alter zugelassen ist. Holunderbeerensaft stärkt ebenfalls das Immunsystem.

Abschließend ist zu sagen, dass Halsschmerzen lästig sind und dennoch lassen sie sich gut behandeln. Ich selber trage immer einen Schal, wenn ich Halsschmerzen bekomme, die Wärme tut mir gut und lindert etwas die Schmerzen.

Ich hoffe dir haben diese Infos gefallen und Du kannst sie bei den nächsten Halsschmerzen anwenden.

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Hilfe – wie wird mein Kind den Husten los?

Hilfe – wie wird mein Kind den Husten los?

Wir kennen es alle, Husten ist lästig und lässt unsere Kleinen vorallem meist in der Nacht nicht zu Ruhe kommen. Was genau ist Husten? Wie entsteht er und was kann man dagegen tun? Darum soll es jetzt gehen:

Was ist Husten? Husten ist eine Schutzfunktion und entsteht als Reaktion vom Körper auf äußere Reize, oder als begleitendes Symptom bei Krankheiten. Husten als Symptom kann bei verschiedenen Atemwegserkrankungen (z.B. bei einer Bronchitis oder bei Asthma bronchiale) auftreten. Der Körper hat den Husten als schlaue Schutzfunktion eingerichtet, um die Atemwege von Fremdkörpern zu befreien. Wenn wir Fremdkörper wie zum Beispiel Wasser oder Essensstücke versehentlich verschlucken, beginnen wir zu Husten. Der Körper kann so das Verschluckte herausbefördern. Dies wird durch die Hustenrezeptoren gesteuert. Genauso gezielt nutzt der Körper den Hustenreflex auch bei einer Erkältung. Schleim, sowie die verursachenden Bakterien oder Viren, welche sich in den Atemwegen befinden, sollen durch den Husten nach außen befördert werden, um die Atemwege frei zu halten und den Genesungsprozess zu unterstützen.

Es gibt verschiedene Arten von Husten, diese jetzt hier aufzuführen, würden den Rahmen dieses Blogbeitrag sprengen. Hier werde ich den Husten im Rahmen einer Erkältung beleuchten und dazu naturheilkundliche Tipps für Kinder erläutern.

Da Husten an sich ein Symptom ist, müssen wir als Eltern nicht direkt zum Arzt gehen, wenn es dem Kind mit dem Husten gut geht. Sollte dein Kind allerdings länger als 2 Wochen Husten haben, ist es gut, einen Arzt aufzusuchen, der die Ursache für den langanhaltenden Husten diagnostizieren kann. Sollte dein Kind jedoch beim husten blutigen Schleim abhusten, oder schwere Atemnot haben, suche bitte sofort einen Arzt auf!

Hier sind meine Tipps aus der Naturheilkunde, die deinem Baby und Kleinkind/Kind bei Husten helfen können:

  • Thymian-Myrthe-Balsam auf der Brust einmassieren und ein Warmes Tuch darüber legen hilft gegen lästigen Husten. Kann bei Babys bereits verwendet werden.
  • Brustwickel mit Thymian
  • Brustkompresse mit Bienenwachs (gibt es in der Apotheke zu kaufen)
  • Brustwickel mit Ingwer
  • Kartoffelwickel
  • Selbstgemachter Hustensaft aus Zwiebel und Rohrzucker, hilft im Kleinkindalter ab 1Jahr
  • Rettichsaft bei Kindern ab dem 2ten Lebensjahr
  • Spitzwegerichhustensaft
  • Tee gegen trockenen Husten
  • Tee zur Schleimlösung
  • Luftfeuchtigkeit im Zimmer erhöhen, dazu kalte feuchte Tücher auf die Heizung legen oder einen Luftbefeuchter aufstellen. Denn trockene Luft reizt die Atemwege zusätzlich und kann trockenen Reizhusten begünstigen.
  • Ist dein Baby jünger als 6 Monate? Dann verzichte am besten komplett auf ätherische Öle.

Was du aber bedenkenlos nutzen kannst ist: Thymian-Myrthe-Balsam auf die Brust eingerieben.

Was ist mit Hustenstillern/ Hustenblockern?

Es gibt Medikamente auch für Kinder, welche den Hustenreflex unterdrücken. Das mag verlockend klingen, denn vermeintlich geht es dem Kind ja ohne Husten besser. Wenn wir aber nochmal genau hinschauen, warum der Körper den Husten nutzt, ist es durchaus sinnvoll, den Husten nicht mit Hustenstillern zu unterdrücken. Sicher kann es mal nützlich sein, wenn alle eine Nacht durchschlafen können, von regelmäßigem gebrauch rate ich allerdings ab, damit der Husten auch seinen Sinn (Schleim und Krankheitserreger nach außen befördern) erfüllen kann. Es ist allerdings nachgewiesen, dass Hustenstiller bei trockenem Husten richtig wirkungsvoll ist.

Ich hoffe dir haben diese Infos gefallen und Du kannst sie beim nächsten Husten anwenden.

Ich hoffe dir hat dieser Beitrag neue Erkenntnisse gebracht. Ich freue mich, wenn Du meinen Blog auch deinen Freunden empfiehlst und wenn du meinen Newsletter abonnierst. Gerne lade ich dich auch in meine Facebookgruppe ein, wo Du mir jederzeit deine Fragen stellen kannst. Du möchtest noch mehr aus der Kindernaturheilkunde lernen? Dann empfehle ich dir gerne meine Bücher und meine Online Kurse, schau dich unter meinen Angeboten um. Folge mir auch auf SoundCloud und YouTube sowie meiner Seite auf Facebook.

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